Carbon Footprint: weniger reden, mehr machen.

Oktober 2019 | Handelsblatt | Zukunft Deutschland

Carbon Footprint: weniger reden, mehr machen.

Unternehmen interessieren sich zunehmend für die CO2-Bilanz. Der Druck wächst, der Theorie Taten folgen zu lassen. ABB und MVV haben dafür gemeinsam eine ganzheitliche Lösung entwickelt.

ABB & MVV / Unternehmensbeitrag

Gemeinsam denken ABB und MVV Ladesäuleninfrastruktur ganzheitlich

 

Schon Erich Kästner wusste: „Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.“ Das gilt derzeit insbesondere für die CO2-Bilanz von Unternehmen. Denn in immer mehr Branchen ist die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks längst Standard – weil die Kunden es fordern. Selbst von mittelständischen Unternehmen wird erwartet, dass sie ihre Aktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz offenlegen.


Die erste logische Idee, auf die viele Unternehmen unter diesem wachsenden Druck kommen, ist, sich aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu lösen respektive diese zu reduzieren. Eine Möglichkeit ist dabei die Umstellung auf eine grüne Fahrzeugflotte. Denn zum einen sorgt diese bei vielen Unternehmen für einen nicht unerheblichen CO2-Ausstoß. Und zum anderen ist es eine Stellschraube, an der mit deutlich weniger Aufwand gedreht werden kann als beispielsweise an den Anlagen, der Produktion oder an vor- und nachgelagerten Bereichen wie den bezogenen Gütern oder Transport und Distribution.


„Im Grundsatz ist das ein richtiger erster Schritt“, erklärt André Martin, Abteilungsleiter Business Development beim Mannheimer Energieunternehmen MVV. Ihm und den Kollegen des internationalen Energie- und Automatisierungskonzerns ABB geht eine grüne Flotte jedoch nicht weit genug. Deshalb haben beide Unternehmen ihre Kompetenzen gebündelt. Herausgekommen ist ein vollintegrierter, ganzheitlicher Service für Energieeffizienz, um den aktuellen und künftigen Anforderungen von Geschäftskunden individuell gerecht zu werden. „Konkret geht es bei Energy and Efficiency as a Service, kurz EEaaS, etwa um den Aufbau und das Management von E-Mobility-Lade-infrastruktur, die Optimierung des Zusammenspiels von Eigenverbrauch und -erzeugung, Energiespeicherung sowie um konkrete CO2-Einsparungen“, sagt Bruno Theimer, Leiter Vertrieb Power Generation & Water bei ABB, und André Martin ergänzt: „Mit einer simplen Umstellung der Flotte auf Elektroautos ist es nicht getan. Folgende Fragen müssen fachkompetent geklärt werden: Reicht die vorhandene Netzkapazität? Wie kann Lade-Lastmanagement die Lastspitzen vermeiden? Wie werden Firmenfahrzeuge im Unternehmen, unterwegs und Zuhause aufgeladen und abgerechnet? Wie erfolgt die Einbindung in ein ganzheitliches Energiemanagementsystem? Die Antworten liefert MVV Energy and Efficiency as a Service, powered by ABB.“


Mit EEaaS setzen beide Partner vor allem auf innovative Technologien, um Energiekosten und Emissionen der Unternehmen zu senken – etwa indem alle verfügbaren Energiequellen und Verbraucher über ein intelligentes Energiemanagementsystem hochauflösend gemessen, überwacht und anschließend die Nutzung beim Kunden in Echtzeit optimiert wird. Der Service basiert auf dem energiewirtschaftlichen Know-how und den Lösungen von MVV und ist eng in ABB Ability Energiemanagement für Standorte – OPTIMAX® für virtuelle Kraftwerke, Smart Cities und Smart Industrial Sites integriert.