Industrie 4.0 – Neue Geschäftsmodelle sind der Schlüssel

Beitrag der Zuora
Michael Mansard, Principal Business, Transformation & Innovation, Zuora
Zuora Beitrag

Herr Mansard, Sie haben zusammen mit Roland Berger die Studie „Reaping the recurring Benefits of Industry 4.0“ zum Thema Industrie 4.0 veröffentlicht. Was ist hier anders als in den vielen bereits bestehenden Veröffentlichungen?
Industrie 4.0 ist für viele bisher nur eine Möglichkeit, das bestehende Geschäftsmodell effizienter zu machen. Doch die eigentlichen Potenziale sind andere: Es sind die neuen Geschäftsmodelle, bei denen die flexible Nutzung von Produkten im Vordergrund steht, die aktuell ganze Branchen umkrempeln. Musikstreaming, Software-as-a-Service, Car- und Ride-Sharing. Mit diesen neuen Geschäftsmodellen der Subscription Economy, bei denen die Monetarisierung über digitale Zusatz-Services, flexible Abonnement-Modelle oder Pay-per-Use erfolgt, lassen sich zusätzliche Umsätze generieren.

 

Inwiefern lassen sich solche Modelle auch auf den B2B-Bereich übertragen?
Wie die Subscription Economy auch für Investitionsgüter neue Möglichkeiten eröffnen kann, zeigen innovative Unternehmen, wie Siemens Healthineers, Schneider Electric oder Mann+Hummel. Wie die clevere Nutzung von IoT, Künstliche Intelligenz, Cloud und Blockchain bei diesen Unternehmen zum Erfolg führt, zeigen wir ebenfalls in unserem Whitepaper.

 

Wie sollten Unternehmen den Einstieg in die Subscription Economy angehen?
Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Zeitalter von Industrie 4.0 ist eine komplexe Aufgabe. Da es um materielle Güter geht, lassen sich die Lösungsansätze der Software- und Medien-Branche nicht eins-zu-eins übertragen. Entscheidend ist, wie die Verantwortlichen in den Unternehmen an die Sache herangehen. Hier ist ein grundlegendes Umdenken nötig. Auch die IT-Systeme müssen entsprechend angepasst werden – neben ERP und CRM ist eine dritte Cloud notwendig. Für diese Aufgabe bietet unser Whitepaper einen wichtigen Leitfaden.

 

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