Pflege am Limit – kann KI die Versorgung sichern?

 Zwischen Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen: Welche Rolle Künstliche Intelligenz künftig in der Pflege spielen kann – und wo ihre Grenzen liegen.

Gemeinsam verantworten sie die strategische Weiterentwicklung von MEDIFOX DAN: Joachim Kiefer (CCO) und Arne Burandt (CTO).
Gemeinsam verantworten sie die strategische Weiterentwicklung von MEDIFOX DAN: Joachim Kiefer (CCO) und Arne Burandt (CTO).
MEDIFOX DAN Beitrag

Die Pflegebranche steht unter massivem Druck: Immer mehr Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, während gleichzeitig Fachkräfte fehlen. Die Frage, wie sich Versorgung unter diesen Bedingungen langfristig sichern lässt, wird zunehmend auch zu einer wirtschaftlichen und technologischen Herausforderung.

MEDIFOX DAN, einer der führenden Anbieter für Pflegesoftware auf dem deutschen Markt mit Sitz im niedersächsischen Hildesheim, setzt dabei gezielt auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, um Pflegekräfte im Alltag zu entlasten und Prozesse effizienter zu gestalten. Ziel der Unternehmensgruppe, die mehr als 900 Mitarbeitende an acht Standorten in Deutschland beschäftigt, ist es, technologische Lösungen so zu entwickeln, dass sie reale Herausforderungen in der Versorgung adressieren und gleichzeitig praxistauglich bleiben. 

Mit dem KI-Kompass legt der Hildesheimer Softwareanbieter erstmals eine fundierte Bestandsaufnahme zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Pflege vor und bringt dabei mehr als 35 Jahre Branchenerfahrung ein. Der Report basiert auf umfangreichen Befragungen unter rund 400 Pflegekräften, Entscheidern und Auszubildenden. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild: große Offenheit gegenüber KI, aber auch klare Erwartungen, Vorbehalte und Anforderungen aus der Praxis.

„Uns war wichtig zu verstehen, wie die Pflege dieses Thema im Alltag tatsächlich erlebt“, erklärt Joachim Kiefer, Co-Geschäftsführer und Chief Commercial Officer bei MEDIFOX DAN. „Als Digitalisierungspartner der Branche sind wir überzeugt, dass Technologie nur dann einen echten Mehrwert schafft, wenn sie transparent, praxistauglich und verantwortungsvoll eingesetzt wird.“
 

PFLEGE ZWISCHEN OFFENHEIT UND VORBEHALTEN


Die Ergebnisse des Reports zeigen: Künstliche Intelligenz wird in der Pflege grundsätzlich positiv wahrgenommen – auch wenn der Einsatz bislang noch am Anfang steht. Nur rund 15 Prozent der Befragten nutzen derzeit aktiv KI-Anwendungen im Arbeitsalltag. Gleichzeitig äußern viele Pflegekräfte den Wunsch nach konkreten, praxistauglichen Einsatzmöglichkeiten, etwa in der Dienst- und Maßnahmenplanung sowie in der Dokumentation. 

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Themen wie Datenschutz, Transparenz und dem Erhalt pflegerischer Autonomie. Gerade erfahrene Fachkräfte betonen die Notwendigkeit klarer Rahmenbedingungen. Gleichzeitig wird deutlich: Akzeptanz entsteht dort, wo Anwendungen verständlich sind, in bestehende Systeme integriert werden und durch Schulungsangebote begleitet sind.

Für MEDIFOX DAN steht fest: Künstliche Intelligenz kann Pflegekräfte entlasten, ersetzt jedoch nicht die fachliche und zwischenmenschliche Kompetenz. Seit 2020 integriert die Unternehmensgruppe, welche seit Mitte 2022 dem global führenden Healthcare-Konzern Resmed angehört, KI-Anwendungen in ihre Softwarelösungen – etwa in Form intelligenter Tourenvorschläge für ambulante Pflegedienste, dynamischer Dienstplanung in stationären Einrichtungen oder sprachgestützter Dokumentation.

„KI ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um konkrete Probleme zu lösen“, sagt Arne Burandt, Co-Geschäftsführer und Chief Technology Officer bei MEDIFOX DAN. „Entscheidend sind Datenkompetenz, Transparenz und ein klarer Nutzen für die Anwender. Nur dann kann Digitalisierung ihr Potenzial in der Pflege wirklich entfalten.“

Mit dem KI-Kompass möchte MEDIFOX DAN Orientierung in einer Phase schaffen, in der sich die Pflegebranche im Spannungsfeld zwischen steigender Nachfrage, Personalmangel und zunehmender Regulierung neu aufstellt. Der Report liefert damit nicht nur Einblicke in den aktuellen Stand der KI-Nutzung, sondern zeigt auch, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit digitale Technologien künftig breiter in der Pflege eingesetzt werden können.

medifoxdan.de
 

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