Die Zukunft im Mittelstand ist definitiv digital

Juni 2016 | Wirtschaftswoche | Der starke Mittelstand

Die Zukunft im Mittelstand ist definitiv digital

Auch erfolgsverwöhnte Unternehmen müssen jetzt agiler werden.

Floris van Heijst; General Manager Mittelstands- und Partnergeschäft bei Microsoft Deutschland
Microsoft Deutschland / Unternehmensbeitrag

Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist gut und die Auftragsbücher sind voll. Die Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen erreicht Rekordhöhen und das Zinsniveau Tiefststände. Laut Sparkassen- und Giroverband sind die Finanzierungsverhältnisse im deutschen Mittelstand „so günstig wie nie zuvor“, mit „großen Puffern bei Eigenkapital und Liquidität“. Ideale Bedingungen um jetzt in die Zukunft zu investieren – und die ist definitiv digital.



Wir müssen Kunden besser verstehen



Doch die Haltung vieler Unternehmen in Deutschland ist fast schon schizophren: So erkennen laut IDC-Untersuchungen zwar 80 Prozent der deutschen Mittelständler, dass Informationstechnologien einen immer größeren Einfluss auf ihr Geschäftsmodell haben, aber mehr als die Hälfte glaubt, dass sie das eigene Geschäftsmodell nicht verändern muss. Zwei Drittel sehen veränderte Kundenanforderungen als zentrale Herausforderung. Doch nur etwa ein Drittel nutzt moderne IT-Lösungen, um ihre Kunden besser zu verstehen. Zwei Drittel bewegen sich nach eigenen Angaben in Märkten mit starkem Verdrängungswettbewerb und immer kürzeren Innovationszyklen, aber nur jedes fünfte nutzt digitale Technologien für die Entwicklung neuer Produkte.

 


Entscheidungen beschleunigen



Dabei warnt die KfW seit Jahren vor der sinkenden Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen. Und erst im Februar mahnte die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), der Mittelstand hinke in punkto digitale Innovation im internationalen Vergleich weit hinterher. Das ist fatal, denn die Welt da draußen dreht sich immer schneller. Junge Hightech-Unternehmen verändern die Spielregeln in fast allen Branchen. Innovationen sind über Nacht weltweit verfügbar. Technologische Disruption und die Volatilität global verzahnter Märkte machen langfristige Planungen obsolet.

 

Teams vernetzen und



Um Entscheidungen zu beschleunigen, Innovationen schneller auf den Markt zu bringen und mit dem voll vernetzten Kunden Schritt zu halten, müssen sich jetzt auch erfolgsverwöhnte Unternehmen bewegen. Sie müssen schneller, flexibler und anpassungsfähiger, sprich agiler, werden. Sie müssen Teams so vernetzen, dass sie produktiv zusammenarbeiten können – auch virtuell. Sie müssen Geld in moderne und mobile Arbeitsplätze stecken – und in hoch qualifizierte Mitarbeiter. Inves-
titionen in eine sichere und agile IT-Infrastruktur sind ohnehin die Basis aller Digitalisierungsbemühungen. Und Cloud Computing ist die Voraussetzung für alle Zukunftskonzepte – vom Internet der Dinge und Industrie 4.0 über vernetzte Wissensarbeit bis zur intelligenten Nutzung großer Datenmengen.



Sicherheitsbedenken überwinden



Die gute Nachricht ist: Die nötigen Investitionen sind vergleichsweise gering. Mit skalierbaren Lösungen aus der Cloud können kleinere Unternehmen technologisch mit Konzernen gleichziehen und Mittelständler in Märkte vordringen, die ihnen mangels technischer Möglichkeiten bisher verschlossen waren. Dafür müssen Sicherheitsbedenken endlich überwunden werden. Fakt ist: Firmeneigene IT-Infrastrukturen können heute kaum noch dieselbe Sicherheit gegen Datenmissbrauch und Datenverlust leisten wie die Cloud. In diesem Jahr startet Microsoft mit einem neuen Cloud-Angebot, das speziell auf die Bedürfnisse deutscher Kunden in besonders sicherheitsrelevanten Bereichen zugeschnitten ist. Damit haben Unternehmen in Zukunft noch mehr Möglichkeiten, ihre digitale Transformation individuell zu steuern – sie müssen sie nur nutzen.


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