TOP 100 reitet keine toten Pferde

Oktober 2015 | Handelsblatt | Zukunft Deutschland

TOP 100 reitet keine toten Pferde

Der Begriff ‚Innovation‘ erscheint wie ein tot gerittenes Pferd“, schreibt der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar in seinem Vorwort zur neuen Teilnahmebroschüre von TOP 100.

Compamedia GmbH / Unternehmensbeitrag

Von der Heftzwecke bis zur Haustierdecke werde inzwischen alles als innovativ präsentiert. Wie wohltuend sei es da, echte Innovatoren kennenzulernen.


Yogeshwar bedauert, dass „die wahren Ideenschmieden, die echten Wegbereiter des Fortschritts im Meer der vermeintlichen Genies häufig untergehen. Da sind Firmen an der Spitze des Fortschritts, gehen neue Wege, haben eine fantastische Marktposition – und fast niemand bemerkt es.“ Deshalb freue er sich, „dass TOP 100 das ändert und den Begriff ‚Innovation‘ wissenschaftlich fundiert mit Vertrauen füllt.“


Zum 23. Mal sucht TOP 100 mittelständische Unternehmen, die über ein nachhaltiges Innovationsmanagement verfügen und in ihren Branchen zu den Schrittmachern zählen. Sowohl produzierende Betriebe als auch Dienstleistungsunternehmen sind willkommen.


TOP 100 ist der einzige Wettbewerb, der das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg mittelständischer Unternehmen prämiert, nicht einzelne Erfindungen. „Denn einzelne Erfindungen sagen noch nichts über die zukünftige Innovationsfähigkeit der Firmen aus. Wir schauen uns deshalb zum Beispiel das Innovationsklima an, also die Einbindung der Mitarbeiter, die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern und das Engagement des Top-Managements“, sagt der Initiator des Wettbewerbs, compamedia-Geschäftsführer Joachim Schuble.


Der Auswahlprozess besteht aus einer Qualifikationsrunde und einer Finalrunde. Um die Chancengleichheit aller Bewerber zu wahren und eine präzise Vergleichbarkeit zu ermöglichen, werden die Teilnehmer in drei Größenklassen eingeteilt.
„Schließlich kann ein kleines Unternehmen nicht über die gleichen Innovationsprozesse und Ressourcen verfügen wie eine große Firma“, sagt Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter von TOP 100.



Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2015.
Informationen und Teilnahme unter:

 


www.top100.de