Der smarte Weg zu optimalem Licht

Oktober 2019 | Handelsblatt | Zukunft Deutschland

Der smarte Weg zu optimalem Licht

Wer Beleuchtung outsourct, spart und gewinnt in jeder Hinsicht: weniger Energieverbrauch ohne Investition, optimale Beleuchtung ohne Risiko. Der Schlüssel dazu heißt Light as a Service.

DEUTSCHE LICHTMIETE UNTERNEHMENSGRUPPE / Unternehmensbeitrag

ALEXANDER HAHN, Gründer und CEO, Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe

 

Steigender Innovations- und Kostendruck, Globalisierung und Wettbewerb – Industrieunternehmen sehen sich heute mit ständig wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Ein Lösungsansatz, der Aufwand für Personal, Zeit und Investitionen spart und so Ressourcen fürs Kerngeschäft schafft, ist Outsourcing. In Schlüsselindustrien wie Bau und Automobil ist das Auslagern von Prozessen Teil des Geschäftsmodells. Experten beobachten, dass sich Outsourcing auch im Beleuchtungssegment etabliert und hierbei nicht nur die Anwendung, sondern auch das Mieten des fertigen Produkts Licht für Unternehmen immer attraktiver wird.


Geht es um künstliches Licht, spielt nicht mehr nur die Beleuchtung selbst eine Rolle, sondern zunehmend Aspekte wie Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Stromverbrauch, Lebensdauer und Umweltverträglichkeit des Produkts. Der technologische Fokus liegt auf smarten Beleuchtungslösungen und LED-/OLED-Lichtsystemen. Hier dominiert der Austausch von konventionellen Leuchtsystemen den Markt, vor allem zur Einsparung von Energieverbrauch/-kosten.

 

Wirtschaftlichkeit rauf, CO2-Emissionen runter

 

Laut dena (Deutsche Energie-Agentur) kann der Einsatz von LED-Technologie bis zu 70 % der Energiekosten einsparen. Angesichts der aktuellen Diskussionen um Klimaschutz und CO2-Steuer spricht ein weiterer Vorteil für die Umrüstung: weniger Energieverbrauch = weniger CO2-Emissionen. Allerdings bindet die Investition in LED-Technologie Kapital, das an anderer Stelle fehlt. Ein innovativer Querdenker aus dem Nordwesten hat aus diesem Dilemma ein Geschäftsmodell entwickelt: Beleuchtung inklusive Produkt, Umrüstung und Wartung zur Miete – Light as a Service (LaaS). Dazu gründete Alexander Hahn 2008 die Deutsche Lichtmiete. Heute gilt er als Pionier und sein Unternehmen als führender Industriedienstleister für LaaS in Deutschland. Mehr als 400 Projekte wurden realisiert und über 370.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.

 

Über Smart Lighting zur Smart Factory

 

Worum geht’s bei LaaS? Unternehmen und Institutionen können auf stromsparende LED-Beleuchtung umrüsten, ohne selbst zu investieren. Über eine maßgeschneiderte Projektplanung wird eine individuelle Lichtlösung erarbeitet. Fester Bestandteil des Full-Service-Mietmodells der Deutschen Lichtmiete sind zudem die Leuchten aus eigener Fertigung, die Installation und die Wartung. Alles abgedeckt über eine feste monatliche Mietrate. Das schafft Planungssicherheit, aber ohne Risiko. Denn der sogenannte TotalFlex-Mietvertrag kann jährlich gekündigt werden. Hergestellt werden die Produkte am Firmensitz in Niedersachsen. In der eigenen F&E forscht man intensiv an der Zukunft: „Bis 2020 sollen alle Leuchten Industrie-4.0-fähig werden“, sagt Hahn. Realisiert über ein leistungsstarkes BUS-System, ab Werk verbaut in allen LED-Leuchten. Das intelligente Lichtband 2.0 und ein modulares Stecksystem für zusätzliche Sensoren und Aktoren sind weitere Smart Lighting Innovationen auf dem Weg zur Smart Factory.

 


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