Die Hepatitis-C-Therapie im Wandel

Februar 2015 | Die Zeit | Zukunft Medizin

Die Hepatitis-C-Therapie im Wandel

Hohe Chance auf Heilung durch neue interferonfreie Therapien

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG / Unternehmensbeitrag

25 Jahre nach der Entdeckung des Hepatitis-C-Virus (HCV) können nahezu alle Patienten geheilt werden – in kurzer Zeit und gut verträglich. Ein bedeutender Therapieerfolg in der Virologie und ein Meilenstein der Medizingeschichte!

 

Hepatitis C ist eine durch Blut übertragene Infektionserkran-kung, die zu einer schweren Leberschädigung und schließlich zum Tod führen kann. In der EU sind etwa 9 Mio. Menschen mit der 1989 entdeckten Form der Hepatitisviren – dem Hepatitis-C-Virus – infiziert. Die bisherige Behandlung erfolgte in der Regel in Kombination mit Interferon, das ausgeprägte Nebenwirkungen wie Depression, Schlaflosigkeit oder
grippeähnliche Symptome hervorrufen kann. Neue interferonfreie Therapien geben jetzt Hoffnung auf Heilung für fast alle Patienten.  Darunter auch eine Therapie des Bio
Pharma-Unternehmens AbbVie zur Behandlung von erwachsenen Patien-
ten mit chronischer Hepatitis C. Mit der seit Januar 2015 verfügbaren Therapie können Betroffene mit der hierzulande am weitesten verbreiteten Virusform – dem Genotyp 1 (GT1) –
behandelt werden. Dies gilt auch für bislang schwer zu behandelnde Patienten mit Leberzirrhose, HCV-HIV-Koinfektion und nach Lebertransplantation. Klinische Phase-III-Studien zeigten Heilungsraten von insgesamt 97 Prozent bei Hepatitis-C-Patienten mit dem Virus GT1. Die Behandlungsdauer beträgt für fast alle Patienten einheitlich zwölf Wochen. Zudem ist die Therapie zuge-lassen für HCV-Patienten mit GT4.

 

„Wir haben lange auf interferonfreie Behandlungsmöglichkeiten für Patienten vom Genotyp 1 gewartet. Jetzt haben wir die Möglichkeit, unsere Patienten in sehr kurzer Zeit mit hohen Heilungschancen zu behandeln. Die interferonfreien Therapien sind ein einzigartiger Therapiedurchbruch in der Medizingeschichte“, erläutert Prof. Stefan Zeuzem, Direktor der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Frankfurt/Main. 

 

Die neue Therapie auf Tablettenbasis von AbbVie ist die erste und einzige in Deutschland verfügbare Behandlungsoption für HCV-Patienten C, die drei sogenannte direkt antiviral wirksame Substanzen kombiniert. Sie greifen an drei für die Vermehrung des Virus entscheidenden Stellen direkt ein. Die Therapie wurde im Rahmen eines klinischen Studienprogramms mit mehr als 2.300 GT1-Patienten in über 25 Ländern untersucht. In Deutschland waren zwölf Studienzentren eingebunden. „Unser Ziel war es, eine innovative Behandlungsmöglichkeit für Hepatitis-C-Patienten mit dem Genotyp 1 zu entwickeln, die hohe Heilungsraten erzielt und gut verträglich ist“, so Alexander Würfel, Geschäftsführer
von AbbVie Deutschland. Die Therapie wurde in den vergangenen Jahren maßgeblich von Forschern am AbbVie-Standort Ludwigshafen entwickelt. Wichtige Schritte der Produktion und die gesamte Verpackung für die Märke außerhalb der USA finden zudem in Ludwigshafen statt.

 

Während der Behandlung mit der AbbVie HCV-Therapie steht den Patienten in Deutschland „AbbVie Care“ zur Verfügung, ein speziell auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtetes, kostenloses Programm. Es bietet Unterstützung rund um die Therapie und umfasst Informations-materialien, einen Erinnerungsservice für die Medikamenteneinnahme und Arzttermine sowie eine kostenfreie Service-Hotline. 

 

www.abbvie.de