Was Shampoo und Putzlappen mit Gesundheit zu tun haben

Ein Beitrag von Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel e. V.

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Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel e. V. Beitrag

70 Minuten täglich. So viel Zeit investieren Menschen in Deutschland in Körper- und Haushaltspflege. Das ist Alltag. Und die Welt, in der dieser Alltag stattfindet, verändert sich gerade grundlegend.

Unsere aktuelle Trendstudie „Transforming Lifestyles“ (The Future:Project, 2026) zeigt: In einer Welt, die von KI-generierten Schönheitsidealen, Dauerreizung und wachsender Orientierungslosigkeit geprägt ist, werden Pflegerituale bedeutsamer. Nicht trotz des gesellschaftlichen Drucks, sondern als Antwort darauf. Körperpflege als bewusster Moment der Selbstwahrnehmung. Das Badezimmer als Ort, an dem man sich selbst gehört. Putzen als Struktur in einer unstrukturierten Welt.

Die Studie belegt: Genau dort, wo Trends ins Extreme kippen, entstehen starke Gegenbewegungen. Auf KI-generierte Hyperästhetik folgt die Sehnsucht nach Echtheit. Auf den vollautomatisierten Haushalt folgt das bewusste Reinigungsritual. In diesen Spannungsfeldern verhandelt unsere Gesellschaft, was Gesundheit im Alltag wirklich bedeutet. Der Longevity-Gedanke – länger gesund leben, nicht nur älter werden – beginnt im Alltag. Wer sich und sein Zuhause täglich pflegt, betreibt Prävention. Körperpflege, Haushaltsroutinen, mentale Gesundheit: Das sind heute keine abstrakten Konzepte, sondern gelebter Alltag. Keine Prognose, sondern bereits Gegenwart.

Thomas Keiser, Geschäftsführer des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW).

Die Trendstudie „Transforming Lifestyles“ ist kostenfrei verfügbar unter ikw.org
 

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