Gemeinsame Strategie gegen die Herzschwäche

Juni 2020 | Die Zeit | Gesundheit & Volkskrankheiten

Gemeinsame Strategie gegen die Herzschwäche

Lebensqualität lautet das Ziel: Am Zentrum für Herzinsuffizienz ermitteln interdisziplinäre Teams die am besten geeignete, individuelle Therapie

Vier Chefärzte – ein Team: (v.l.) Prof. Dr. Jan Gummert (Herzchirurgie), Prof. Dr. Volker Rudolph (Allg. Kardiologie), Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe (Diabetologie), Prof. Dr. Philipp Sommer (Rhythmologie).
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Rund 6.500 Patienten jährlich werden im Universitätsklinikum Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, mit einer Pumpschwäche des Herzens (Herzinsuffizienz) stationär behandelt. Die Herzinsuffizienz ist nachweislich die häufigste Einzeldiagnose von vollstationär behandelten Patienten. Die Erkrankung begleitet die meisten Patienten über viele Jahre. In Bad Oeynhausen stellt ein erfahrenes Behandlungsteam sicher, dass für jeden Patienten im Zuge seiner Erkrankung die jeweils passende Therapie gefunden wird.

 


Vier Fachkliniken unter einem Dach

 

Das HDZ NRW ist ein überregionales, über die Fachgesellschaften zertifiziertes Zentrum zur Behandlung der Herzinsuffizienz (HFU – Heart Failure Unit). Die chronische Herzschwäche tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf. Auch Diabetiker haben ein zwei- bis sechsfach erhöhtes Risiko, an einer Herzinsuffizienz zu leiden. Die Ursachen und der Verlauf der Erkrankung können sehr unterschiedlich sein. Der Grad und das Ausmaß einer bestehenden Linksherz- sowie Rechtsherzschwäche, pulmonaler Hypertonie oder weiterer Begleiterkrankungen werden exakt beurteilt, um daraus die bestmögliche und schonendste Behandlungsstrategie für den Patienten entwickeln zu können. Die ambulante und stationäre Betreuung und Pflege der Patienten im Bad Oeynhausener Zentrum für Herzinsuffizienz erfolgt in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit.


Lebensqualität trotz komplexer Erkrankung


Da Herzinsuffizienz selten allein auftritt und persönliche Risikofaktoren die Prognose beeinträchtigen können, werden bei Bedarf weitere Spezialisten der Labordiagnostik, Radiologie und Pneumologie unter dem Dach des HDZ NRW eingebunden. Fazit: Eine Multisystemerkrankung erfordert ein multidisziplinäres Team. Das Herzinsuffizienz-Zentrum in Bad Oeynhausen deckt dabei das gesamte Spektrum moderner Behandlungsverfahren ab, angefangen von der frühen Diagnose bis zu den Möglichkeiten der Spitzenmedizin mit einem der weltweit umfassendsten Kunstherzprogrammen für schwerstkranke Herzpatienten. Als größtes Herztransplantationszentrum in Europa ist das HDZ NRW letztlich auch Hoffnungsträger für Patienten, die auf eine Herztransplantation warten müssen.

 

Kontakt:
Herz- und Diabeteszentrum NRW
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
T 05731 97-0
F 05731 97-2300
M info@hdz-nrw.de
www.hdz-nrw.de