Additive Verfahren sind aus der modernen Produktion nicht mehr wegzudenken. Bekannt meist als 3D-Druck, geht es darum, zum Beispiel Polymere zu verflüssigen und mittels Extrusionsdüsen Schicht für Schicht Werkstücke aufzubauen – vom Starkstromisolator bis zum Implantat. Insbesondere bei der Entwicklung von Prototypen und Kleinserien kommt die Technik zum Einsatz. Die Karlsruher Apium Additive Technologies GmbH gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche. Mit dem P400 3D-Drucker stellt sie nun ganz neue Maßstäbe auf. „Der P400 stößt in neue Dimensionen der Bauteilqualität vor“, sagt Uwe Popp, Geschäftsführer bei Apium. Das liegt unter anderem an einer innovativen Zonentemperatursteuerung, die den Einsatz von Hochleistungsmaterialien wie PEEK (Polyetheretherketon) besonders effizient macht. Der P400 ermöglicht zudem die Verarbeitung von mindestens zwei separaten Materialien und stellt dabei die homogene Beschaffenheit des abgelegten Materials sicher. Und bereits jetzt zeichnet sich das System durch höchste Flexibilität bei der Druckkopfauswahl aus. Das macht den P400 zu einem multifunktionalen additiven Fertigungssystem, dessen Einsatzmöglichkeiten im kommenden Jahr noch erweitert werden sollen. Last, but not least: Der P400 ist so energieeffizient, dass er im Prinzip an einer normalen Steckdose betrieben werden kann und keinen Starkstrom braucht. Das ist wichtig in den aktuellen Krisenzeiten, erleichtert aber seinen Einsatz auch in Ländern mit schwächerer Infrastruktur. Das trifft auf das gesamte Produktportfolio von Apium zu, dessen medizinischer 3D-Drucker M220 bereits in Praxen und Krankenhäusern zum Einsatz kommt: „Wir sind die ersten, mit deren 3D-Druckern patientenspezifische Implantate vor Ort hergestellt wurden“, sagt Wolfgang Schwarz, Vertriebs- und Marketingleiter bei Apium. „Darauf sind wir stolz.“
Neue Dimension der Bauteilqualität
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