Digitaler

Dezember 2020 | Wirtschaftswoche | Der starke Mittelstand

Meldungen

Dezember 2020 | Wirtschaftswoche | Der starke Mittelstand

Digitaler

Aktuelle Meldung

Der deutsche Mittelstand wird digitaler. Das betrifft alle Bereiche der Wertschöpfung wie auch alle Branchen und Firmengrößen. Corona wirkt als Treiber. Mobile und flexible IT hilft den Unternehmen gegen die Folgen der Pandemie. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Telekom-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2020/2021“. Danach haben 46 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftsmodelle, Produkte und Services während der Corona-Krise kurzfristig angepasst. Mehr als die Hälfte führte neue Arbeitsplätze im Homeoffice ein oder weitete das Angebot aus. Fast drei Viertel boten ihren Mitarbeitern an, im Homeoffice zu arbeiten. Diese Schritte haben die Digitalisierung im deutschen Mittelstand insgesamt beschleunigt. Besonders deutlich wird das Tempo bei der Produktivität. Die digitale Transformation erreicht einen neuen Höchststand. Beispiele sind verbesserte Arbeitsabläufe und Strukturen. Mobiles und flexibles Arbeiten erleichtern den Transfer von Arbeitsplätzen ins Homeoffice. Dort sind Teams räumlich voneinander getrennt und arbeiten doch effizient zusammen.

Dezember 2020 | Wirtschaftswoche | Der starke Mittelstand

Erfolgreicher

Aktuelle Meldung

Im Zuge der Corona-Pandemie kamen 2020 selbst gestandene Großkonzerne ins Straucheln. Eine handvoll ausgewählter Familienunternehmen und Hidden Champions hingegen trotzte dem Virus und „zauberte auf dem Parkett”, so das Wirtschaftsmedium „Markt und Mittelstand”. Nach dem ersten Corona-Lockdown, der die Börsenkurse im März zunächst branchen- und länderübergreifend abstürzen ließ, hätten die Märkte rigoros sortiert. Das Börsenjahr 2020 wurde damit zu einem mit vielen gleichzeitigen Gewinnern und Verlierern. Unter den Pandemie-Gewinnern fänden sich in Deutschland auffallend viele Familienunternehmen und Mittelständler, so das Magazin. Die börsennotierten Mittelständler Sartorius, Hornbach, Zooplus, Stratec und Bechtle hätten der Krise mit erfolgreichen Geschäftsmodellen getrotzt. Das ist nicht zuletzt den veränderten Bedürfnissen zu verdanken. Sartorius und Stratec profitierten von der Nachfrage nach Laborausrüstung und Diagnostik, Hornbach und Zooplus von den Lockdowns und Bechtle von der steigenden Nachfrage nach IT-Dienstleistungen.

Dezember 2020 | Wirtschaftswoche | Der starke Mittelstand

Smarter

Aktuelle Meldung

Das Bundeskabinett hat die Fortschreibung der KI-Strategie der Bundesregierung beschlossen. Die Mittel zur Förderung von Anwendungen im Bereich Künstlicher Intelligenz werden von drei auf fünf Milliarden Euro bis 2025 erhöht. „Mit der KI-Strategie fördern wir die entscheidende Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts”, erklärte Bundesminister Hubertus Heil. „Um KI-Anwendungen in der betrieblichen Wirklichkeit und der Arbeitswelt einzusetzen, braucht es für die Unternehmen und die Beschäftigten Sicherheit und Vertrauen. Mit der Ausweitung der Zukunftszentren auf ganz Deutschland unterstützen wir kleine und mittlere Betriebe, damit sie KI-Anwendungen in ihren Alltag integrieren können.” Die Fortschreibung ist das Ergebnis von sieben Fachforen, die mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft durchgeführt wurden. Themenschwerpunkte waren Forschung, Transfer, Industrie 4.0, Mobilität, Gesundheit und Pflege, Umwelt- und Klimaschutz sowie Ordnungsrahmen für den menschenzentrierten Einsatz.