Energie und Geld verschwenden? Nicht mit uns!

KAEFER ist Spezialist für Gebäudesanierungen und Energie-Audits in der Industrie – wie Firmen davon profitieren, erklären Frank Schwermann und Gerd Gollenstede. 

Gerd Gollenstede Abteilungsleiter Technischer Service
Gerd Gollenstede Abteilungsleiter Technischer Service
KAEFER Beitrag

Herr Schwermann, welche Bedeutung hat die energetische Sanierung von Gebäuden? Welche Herausforderungen und Lösungen gibt es dabei?
Die Energiewende kann nur gelingen, wenn auch weniger Energie verbraucht wird. Großes Potenzial dafür bietet der Wohnungs- und Gebäudesektor, insbesondere durch die Sanierung von Bestandsgebäuden. Denn während Neubauten bereits die geforderten Energiestandards erfüllen, wurden mehr als 75 Prozent der Altbauten noch vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1979 errichtet – kein Wunder, dass im Bestand seit Jahren ein massiver Sanierungsstau herrscht, der nur durch enorme Anstrengungen aufgelöst werden kann.

Diese Aufgabe drängt, denn wir können uns Energieverschwendung nicht leisten, wenn die Klimaschutzziele erreicht werden sollen, die unter anderem die Bundesregierung vorgegeben hat. Es wäre also nur konsequent, wenn die Politik ernsthafte Anreize schüfe, um Sanierungen für Immobilieneigentümer und ausführende Firmen attraktiv zu machen – leider tut sich nichts. Stattdessen machen es sich die Entscheidungsträger leicht und fordern, dass die landesweite Sanierung bis zum Zeitpunkt X abgeschlossen sein soll. Das löst keine Probleme.

Welche Maßnahmen umfasst die energetische Sanierung eines Altbaus in der Regel?
Ein ganzes Paket: die Dämmung der Außenwände, des Dachs und des Kellers, das Einsetzen von Fenstern mit Wärmeschutzverglasung, eine effiziente Umstellung der Haus- und Wärmetechnik für Heizung und Warmwasser sowie die Installation von PV- oder Thermosolaranlagen. Dafür muss man viel Geld in die Hand nehmen, und die derzeit steigenden Baukosten machen eine Rundum-Sanierung noch teurer.

Frank Schwermann Abteilungsleiter Gebäudetechnik und energetische Sanierung
Frank Schwermann Abteilungsleiter Gebäudetechnik und energetische Sanierung

Welche Hilfe bietet KAEFER in diesem Prozess?
KAEFER agiert für die Wohnungswirtschaft als Komplettanbieter, der alle Anforderungen und Gewerke unter einem Dach vereint. Durch die langjährige Erfahrung und Partnerschaft mit vielen Unternehmen der Branche bringen wir jede Menge Expertise mit. Wir garantieren schnelle, nach Lean-Construction-Management getaktete Baustellenprozesse, geschultes Personal und eigene Monteure, um in kurzer Zeit komplexe Projekte umzusetzen. Zusätzlich bieten wir Mietermanagement an, sodass die Mieter während einer Sanierung nicht ausziehen müssen – um einen Mietausfall müssen sich Eigentümer keine Sorgen machen.

Herr Gollenstede, welchen Hintergrund haben die Energie-Audits von KAEFER für Industrieunternehmen?
Betreiber von Industrieanlagen, die jährlich mindestens 2,5 Gigawattstunden Energie verbrauchen, sind gesetzlich zu Energie-Audits verpflichtet. Die aktuellen Wärmepreise und die Vorgaben aus dem Green Deal der EU erfordern eine Neubewertung der Wärmeverluste von Industrieanlagen – und durch Energie-Audits lässt sich hier viel Geld sparen. Dazu identifiziert KAEFER die Einsparpotenziale so unterschiedlicher Branchen wie Chemie, Lebensmittel oder Papier.

Wie läuft ein Audit ab und was bringt er den Unternehmen?
KAEFER ermittelt die möglichen Energie- und CO2-Einsparungen und benennt Maßnahmen. Bei allen unseren Audits seit 2022 haben sich die vorgeschlagenen Lösungen nach spätestens einem Jahr amortisiert. Für ein Projekt in der Lebensmittelindustrie konnte die Amortisationszeit von 11 auf 7,5 Monate reduziert werden. Energieaudits an Dämmsystemen sind also hochprofitabel. Zusätzlich erhöht sich die wirtschaftliche Attraktivität durch die Nutzung von Förderprogrammen, vor allem für Bestandsanlagen. BAFA-Förderungen von bis zu 50 % sind möglich.

www.kaefer-industrie.com
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