Vernetzte Mobilität als Chance für Unternehmen

Mobilitätssysteme in Unternehmen werden immer komplexer – wie sie sich optimieren lassen, erklärt Albert Pescheck, Geschäftsführer des Softwareanbieters AZOWO.

Albert Pescheck, Geschäftsführer der AZOWO GmbH
Albert Pescheck, Geschäftsführer der AZOWO GmbH
Azowo GmbH Beitrag

Herr Pescheck, die Mobilität in unserer Gesellschaft unterliegt einem tiefgreifenden Wandel, und es wird immer komplexer sie zu organisieren – welche Unterstützung bietet AZOWO dabei?
AZOWO hat eine Software entwickelt, mit deren Hilfe alle Prozesse rund um die Mobilität in Unternehmen und im öffentlichen Raum digitalisiert und automatisiert werden können. Dadurch laufen die Prozesse schneller und besser ab, es treten weniger Fehler auf, der Workload der Anwender wird reduziert und die Auslastungseffizienz erhöht, was die Nachhaltigkeit fördert sowie Kosten spart – und all das in einem sehr nutzerfreundlichen Umfeld.

Für wen eignet sich Ihre Software?
Zum einen für klassische Large Enterprises und größere Mittelständler mit hohem Innovationsbedürfnis, dabei stehen vor allem die Themen Corporate Smart Mobility und die digitale Transformation des Fuhrparkmanagements im Fokus. In diesem Segment zählen zu unseren Kunden beispielsweise der Flughafen München, der Maschinenbauer Liebherr oder die Sparkasse – im Kern machen sie den gleichen Transformationsprozess durch: Wer täglich tausende von Fahrzeugen und Mitarbeitern bewegt, Tankkarten und Autoschlüssel manuell hin- und herreicht, Menschen in Bussen disponiert, steht vor gewaltigen Herausforderungen. Eine Firma, die mehrere Millionen Euro für Kraftstoff oder bei Elektrofahrzeugen für Strom ausgibt, möchte wissen,  wie die Fahrzeuge organisiert sind, wo und zu welchem Preis sie geladen oder betankt werden.

Und wer bildet die zweite Zielgruppe?
Das sind Energieversorger und Kommunen, die multimodale Mobilitätslösungen für den Öffentlichen Raum suchen, wie etwa EnBW in Baden-Württemberg, der Energieversorger AEW in der Schweiz, die Österreichische Post oder die Stadtwerke Pfaffenhofen. Dort sind die Verantwortlichen übrigens besonders innovationsfreudig, sie denken sehr vernetzt. Ihre Ideen können sie über unsere Plattform umsetzen, und das zu attraktiven Konditionen: Sie bezahlen Lizenzgebühren von ein paar Tausend Euro monatlich – statt für viele Millionen eine eigene Softwareplattform aufzubauen.

Wie bekommen Sie die verschiedenen Anforderungen Ihrer Kunden unter einen Hut?
AZOWO kann die ganz individuellen Kundenbedürfnisse über die modulare Struktur der Software sehr schnell und präzise abbilden, ohne erst in den Entwicklungsmodus fallen zu müssen – denn das ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale: Wir bieten eine selbst programmierte Komplettlösung. Die Kunden bekommen alles aus einer Hand, sie müssen keinen eigenen Technologie-Stack aufbauen und mit zehn verschiedenen Anbietern zusammenarbeiten.

Wie sehen die modularen Lösungen von AZOWO aus?
Wir bieten unsere ENTERPRISE SUITE mit drei Produktpaketen an. Das Einfachste ist der sogenannte AZOWO MASTER, mit dem die Assets eines Kunden digitalisiert werden, er erhält eine Übersicht über den Bestand. Das geht mit Zusatzmodul auch schon in den Bereich vernetzter Flotten, denn dabei werden zig verschiedene Daten aus den Fahrzeugen in Echtzeit übertragen  - das ermöglicht Dienste für sehr große Flotten, beispielsweise die Kostenberechnung, das Management der Poolfahrzeuge, die Optimierung von Tankvorgängen oder der Wartung. Mit AZOWO EFFICIENCY lassen sich zusätzlich Komponenten wie Carsharing oder Ridepooling aufnehmen. AZOWO GROWTH schließlich umfasst das Gesamtpaket: Damit können wir für jedes Unternehmen und jede öffentliche Organisation an jedem Standort weltweit ein Mobilitätssystem aufbauen, inklusive der Integration sämtlicher Elemente wie Payment-Anbieter, Abrechnung oder Identitätsüberprüfung - und das innerhalb weniger Tage.

www.azowo.com

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