»Digitale Souveränität geht nur ›Made in Europe‹«
Der Digitalgipfel hat gezeigt: Europa hat die Bedeutung digitaler Souveränität erkannt. Doch politische Priorität genügt nicht – jetzt braucht es konsequentes Handeln. Digitale Souveränität heißt für uns, dass Europa über seine Infrastruktur, Software und Daten selbst bestimmen kann. Dafür müssen wir auf Lösungen setzen, die in Europa entwickelt werden, europäischem Recht unterliegen und geistiges Eigentum hier halten. Wo können wir ansetzen? Statt die Debatte auf Open Source vs. Closed Source zu verengen, sollten wir den Fokus auf Europarechtstreue und echte Unabhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern legen. Damit innovative mittelständische Tech-Unternehmen nicht weiter ins Ausland abwandern, brauchen wir klare EU-Präferenzen bei Vergaben, weniger Bürokratie, innovationsfreundliche Regulierung und bessere Wachstumsfinanzierung. Diese politischen Weichenstellungen können einen entscheidenden Auftrieb für die Europäische Digitalwirtschaft ermöglichen.
bitmi.de