Standort Hauptstadt

Juni 2019 | Wirtschaftswoche | Der Starke Mittelstand

Meldungen

Juni 2019 | Wirtschaftswoche | Der Starke Mittelstand

Standort Hauptstadt

Aktuelle Meldung

Berlin gilt als die Start-up-Kapitale Deutschlands – nirgendwo anders gründen sich so viele hippe, junge Unternehmen mit innovativem Geschäftsmodell. Der Mittelstand von morgen, so scheint es, fühlt sich an der Spree wohl. Der etablierte Mittelstand hingegen sieht es offenbar ein wenig anders, das ergab jedenfalls eine Umfrage der landeseigenen Investitionsbank Berlin und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform unter knapp tausend kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Region. Danach erhielt der Standort nur Noten zwischen Befriedigend und Ausreichend – mit diesen Noten bewerten kleine und mittlere Unternehmen in Berlin ihre Standortbedingungen. Besonders schwer haben es die Betriebe demnach, Fachkräfte zu bekommen (Note 4,0) und Flächen zu finden (Note 3,5). Dennoch sind zwei Drittel der Befragten in Berlin zufrieden, jeder fünfte Betrieb sogar sehr. Berlin war 2018 mit einer Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 3,1 Prozent wachstumsstärkste Region innerhalb Deutschlands. Auch die KMU in der Bundeshauptstadt entwickelten sich weiter positiv.

Juni 2019 | Wirtschaftswoche | Der Starke Mittelstand

Standort China

Aktuelle Meldung

Laut aktueller Mittelstands-Studie der Commerzbank halten die deutschen Mittelständler China für zuverlässiger als die USA und Großbritannien. Danach bewerten 30 Prozent der Unternehmen die Rahmenbedingungen in China als gut, aber nur 17 Prozent in den USA. Besonders Großbritannien büßt an Vertrauen ein und gilt im deutschen Mittelstand sogar als weniger verlässlich als China und Russland. Produktionsstandorte würden mittlerweile zu fast einem Drittel in das Reich der Mitte verlagert, erklärte Michael Reuther, Firmenkunden-Vorstand der Commerzbank, dem Tagesspiegel. Als Problem vor Ort werde mangelnder Schutz geistigen Eigentums generell als ein Problem genannt. Allerdings stehe diese Herausforderung nicht im Mittelpunkt, so Reuther. „Vielmehr nennen die Unternehmen vor allem bürokratische Anforderungen sowie politische Unberechenbarkeiten und Instabilitäten.“ Im Rahmen der Untersuchung „Unternehmerperspektiven“ wurden Führungskräfte der ersten Ebene von 2.000 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens zwei Millionen Euro befragt.

Juni 2019 | Wirtschaftswoche | Der Starke Mittelstand

Standort Internet

Aktuelle Meldung

Die wenigsten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) investieren in Marketing-Aktivitäten, um ihre Online-Präsenz zu stärken. In der Folge sind Firmen-Websites für die Zielgruppe oft kaum auffindbar. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die das lokale Verzeichnis Das Örtliche gemeinsam mit der Search & Information Industry Association (SIINDA) durchgeführt hat. Rund 190.000 Websites von KMU wurden hierbei analysiert. Gerade einmal jede fünfte Seite verfügte zum Zeitpunkt der Untersuchung über aktuelle Inhalte, die nicht älter als 30 Tage alt waren. Generell mangele es dem deutschen Mittelstand an Strategien zur Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die große Mehrheit der KMU verpasst darüber hinaus die Chance, Kunden und Interessenten über die Kommunikation via sozialer Netzwerke zu aktivieren. Das Netzwerk Facebook bestückten nur 17 Prozent, Instagram acht Prozent, Twitter sogar nur vier Prozent. Fazit: Bei 95 Prozent der KMU lassen sowohl die Online-Auffindbarkeit als auch die zielgruppengerechte Präsentation der Inhalte zu wünschen übrig.