EU verschärft Tierschutz
Das Europaparlament hat im April 2026 die „Cats and Dogs“-Verordnung beschlossen. Das Gesetz schafft erstmals EU-weit einheitliche Mindeststandards für die Zucht, Haltung und den Verkauf von Hunden und Katzen, um den illegalen Heimtierhandel sowie Tierquälerei wirksamer zu bekämpfen. Der Deutsche Tierschutzbund spricht von einem „erstmals“ europaweit gültigen Rechtsrahmen, der dazu beitragen könne, den oft grenzüberschreitend organisierten Handel einzudämmen; zugleich kritisiert die Organisation, dass die Verordnung erst in zwei Jahren vollständig in Kraft treten soll. Vorgesehen sind unter anderem verpflichtende Chip- und Registrierungssysteme, strengere Vorgaben für Zuchtbetriebe sowie klarere Regeln für die Einreise und den Handel innerhalb der EU. Aus Sicht der Tierschützer ist dies ein wichtiger Fortschritt, weil der bislang oft intransparent ablaufende Handel mit Welpen und Katzen besser nachvollziehbar und kontrollierbar werden könnte.