März 2017 | Die Welt | Geld

Echtes Multi-Asset braucht breite Diversifikation

Früher reichte ein ausgewogenes Verhältnis von Aktien und Anleihen, um gut aufgestellt zu sein. Heute braucht es hingegen ‚echtes’ Multi-Asset.

Mike Brooks; Leiter Diversified Multi-Asset Strategies, Aberdeen Asset Management
Aberdeen Asset Management / Unternehmensbeitrag

Zunehmende politische Unsicherheiten, eine divergierende Politik der großen Notenbanken und kein risikofreier Zins mehr – das sind die Fakten, mit denen Anleger in der heutigen Investmentwelt zurechtkommen müssen. Mit diesen neuen Beding-ungen verändert sich auch die Kapitalanlage grundlegend. Vor allem für ein diversifiziertes Portfolio braucht es heute mehr als nur ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aktien und Anleihen. Das ist vermutlich ein Grund, warum Multi-Asset-Produkte bei Anlegern so hoch im Kurs stehen. Jedoch halten diese nicht immer, was der Name verspricht. „Den verschiedenen Multi-Asset-Managern stehen zahlreiche Strategien zur Verfügung. Manche setzen auf aggressives Markt-Timing, andere nutzen Hedge Fonds-Techniken zur Steuerung von Marktrisiken. Beides kann zum Ziel führen. Wir halten es für besser, mit einer wirklichen Diversifizierung der Assetklassen anzufangen“, erklärt Mike Brooks, Leiter Diversified Multi-Asset Strategies bei Aberdeen Asset Management die Feinheiten der aktuell am Markt erhältlichen Produkte. „Viele Multi-Asset-Strategien nehmen Diversifizierung für sich in Anspruch, unsere beiden Fonds, der Aberdeen Global – Multi-Asset Income Fund sowie der Aberdeen Global – Multi-Asset Growth Fund, schöpfen das Potenzial der verfügbaren traditionellen und alternativen Assetklassen jedoch in viel stärkerem Maße aus. So können wir die Vorteile einer breiten Streuung voll ausnutzen.“

Was ist ‚echtes’Multi-Asset?

Experte Brooks spielt auf die Vielzahl von Assetklassen an, auf die er und seine Kollegen bei der Portfoliozusammenstellung zurückgreifen können. Und genau das ist es, was sie unter ‚echtem’ Multi - Asset verstehen. Denn bei Aberdeen nutzt man nicht nur die ganze Klaviatur der Aktien- und Anleihe-Sektoren wie Hochzins- oder Schwellenländertitel, sondern auch alternative Investments wie Infrastruktur, Flugzeug-Leasing oder sogenannte Insurance Linked Securitries, Papiere, die Versicherungsrisiken verbriefen, zur Portfoliobeimischung. Zudem eruiere man stets neue Assetklassen wie Peer-to-Peer-Kredite oder Infrastrukturanleihen. Das Ergebnis ist ein Portfolio mit knapp 500 Positionen und bis zu 16 verschiedenen Assetklassen – das ist nicht nur echtes Multi-Asset sondern auch echte Diversifikation. Was ist hier der Unterschied?

Keine starren Grenzen

„Derzeit machen alternative Investments mit 26 Prozent im Income- und mehr als 37 Prozent im Growth-Fund einen bedeutenden Anteil am jeweiligen Portfolio aus“, betont Brooks. Starre Grenzen gibt es für den Anteil der einzelnen Anlageklassen am Portfolio jedoch nicht. Die Fondsmanager haben volle Flexibilität. Ob eine Assetklasse einen Anteil von Null oder 100 Prozent hat, entscheiden sie anhand der aktuellen Marktchancen, der Portfolioentwicklung und natürlich des Anlageziels. „Mit Obergrenzen nehmen wir uns und damit den Anlegern die Chancen, in guten Zeiten Gewinne zu erzielen“, erklärt Brooks die Strategie.

Beide Aberdeen-Fonds nutzen zudem liquide Instrumente, um auf Veränderungen am Markt schnell reagieren und die Portfolios entsprechend anpassen zu können. „In der Praxis sind unsere Portfolios so ausgelegt, dass sie unterschiedliche Marktbedingungen gut überstehen – wir setzen nicht auf Assetklassen-Timing oder warten auf Markteinbrüche. Wir versuchen über eine kurzfristige taktische Asset Allokation Mehrwert zu schaffen, aber wir halten ein robustes, gut diversifiziertes Portfolio für die beste Ausgangsbasis“, erklärt der Leiter des Multi-Asset-Teams.

Zugang zu Experten

Wer bei einer solchen Anzahl an Positionen und Anlageklassen den Überblick behalten will, braucht natürlich Spezialisten. Dafür kann das Diversified Multi-Asset-Team von Aberdeen auf die Expertise von 63 Multi-Asset-Experten zurückgreifen, davon 36 Portfoliomanager und 27 Research-Spezialisten. Und auch andere Unternehmensressourcen fließen in die Multi-Asset-Fonds ein. Denn das Team arbeitet ebenfalls sehr eng mit den Portfoliomanagern der einzelnen Assetklassen und dem Economic and Thematic Research-Team bei langfristigen Makro- und Markt-analysen zusammen.

Ein weiterer Aspekt, auf den das Diversified Multi-Asset-Team großes Augenmerk legt, ist das Risikomanagement. Natürlich werden dank der umfassenden Diversifizierung, die die Aberdeen-Produkte auszeichnet, Risiken ohnehin schon breit gestreut. Zusätzlich wird das Fondsmanagement im Tagesgeschäft jedoch auch von leistungsfähigen Systemen für Portfolioaufbau und Risikostreuung unterstützt. Dabei spielen auch quantitative Instrumente eine wichtige Rolle, mit denen das Team seine Ideen effizient umsetzen und das Potenzial der verschiedenen Märkte ausschöpfen kann. Gleichzeitig ergänzen sie die qualitativen Einschätzungen der Portfoliomanager sowie die kontinuierlichen Szenario-Analysen und unternehmensinterne Prüfungsabläufe.

Zwei Fonds, eine Philosophie

Sowohl der Aberdeen Global - Multi-Asset Income Fund als auch der Aberdeen Global - Multi-Asset Growth Fund setzen auf diese Philosophie. Wobei das Fondsmanagement des Growth Fonds etwas freier agieren kann,  da bei diesem Produkt keine laufenden Erträge generiert werden müssen. „Dies ermöglicht uns die Flexibilität z.B. auch in Absolute Return-Strategien zu investieren. Anlageziel des Growth Fonds ist es, in rollierenden 5-Jahres-Perioden eine Cash-Plus-Rendite von 4,5 Prozent p.a.* zu erzielen –  wobei die Volatilität der Renditen weit unter der von Aktien bleiben soll. In unserem Income Fonds wollen wir bei realem Kapitalerhalt eine Rendite von 4,5 Prozent p.a. erzielen“, fasst Brooks zusammen.

Beide Fonds eignen sich als umfassende Einzellösung für Privatkunden, da sie weder auf den Einsatz komplexer Derivate noch auf einer aggressiven taktischen Asset-Allokation beruhen. Aber auch beitragsorientierte Pensionspläne und kleinere institutionelle Anleger schätzen das ‚echte’ Multi - Asset der Aberdeen-Fonds.


www.aberdeen-asset.de