Neue Medien öffnen die Kunst

April 2019 | Capital | DIE KUNST

Neue Medien öffnen die Kunst

Beitrag Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

PROF. DR. SUSANNE GAENSHEIMER Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
BEITRAG STIFTUNG KUNSTSAMMLUNG NORDRHEIN-WESTFALEN / Unternehmensbeitrag

Frau Prof. Gaensheimer, Sie haben die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im September 2017 als Direktorin übernommen. Seitdem hat sich einiges verändert. Wo setzen Sie Ihre Schwerpunkte?
Seit meinem Antritt als Direktorin der Kunstsammlung NRW habe ich gemeinsam mit meinem Team ein klares Profil für die beiden Ausstellungsorte K20 und K21 entwickelt.
Im K20 am Grabbeplatz zeigen wir Meisterwerke aus der eigenen Sammlung der klassischen Moderne sowie Kunst nach 1945. Der Schwerpunkt im K21 liegt in der Präsentation interdisziplinär ausgerichteter, zeitgenössischer Kunstpositionen. Erfreulich ist auch, dass wir es geschafft haben, im Rahmen der Ausstellung „museum global“ mit dem Open Space im K20 einen „überdachten öffentlichen Raum“ zu schaffen. Mir ist besonders wichtig, anhand innovativer Vermittlungsformate einen starken Bezug, eine Öffnung zur Stadtgesellschaft herzustellen.


Welchen Stellenwert haben Künstlerinnen in Ihrem Ausstellungsprogramm?
Die Neupositionierung von bislang übersehenen Künstlerinnen der klassischen Moderne ist mir persönlich ein besonderes Anliegen – auch über unsere eigene Sammlung hinaus.


Auf welche künftigen Herausforderungen freuen Sie sich als Direktorin der Kunstsammlung besonders?
Ich freue mich besonders über die Digitalisierung und die damit verbundenen neuen Kommunikationsmöglichkeiten. Ich glaube, dass wir es mit Hilfe neuer Technologien schaffen können, ein lebendiger und ein öffentlicherer Ort für ein breiteres Publikum zu werden, ohne den kunsthistorischen Anspruch zu verlieren.


Wie wichtig ist zeitgenössische Kunst für Sie?
Ich komme eigentlich von der Gegenwartskunst. Somit ist es für mich eine große Freude, nun mit den international wichtigsten Sammlungen der klassischen Moderne und der Nachkriegsmoderne – zu welchen die Kunstsammlung NRW zählt – zu arbeiten.


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