E-Mobility – aber sicher!

Juni 2019 | Handelsblatt | Zukunft Energie

E-Mobility – aber sicher!

Schutzlösungen aus einer Hand

DEHN + SÖHNE GmbH + Co.KG. / Unternehmensbeitrag

Das Auto ist für viele Menschen aus dem Alltag nicht wegzudenken. Ermöglicht es doch einen Grad an Unabhängigkeit und Freiheit, wie es noch immer kaum ein anderes Verkehrsmittel erreicht. Gut ist, dass dabei immer mehr Elektroautos in unsere Haushalte einziehen. Aber noch ist die Anschaffung teuer. Auch wenn gerade in jüngster Zeit immer mehr Automobilhersteller auf den bereits fahrenden Zug aufspringen. Dennoch hat man auch mit Tesla und Co. durchaus Werte in der Garage stehen. Und da kommt DEHN ins Spiel. Wo immer auch Menschen und Sachwerte geschützt werden müssen, ob im smarten Zu-hause oder in der Industrie, ist DEHN anzutreffen.

„Als ein Unternehmen für den Blitz-, Überspannungs-, Personen- und Anlagenschutz, mit dem Slogan „DEHN protects“, steht DEHN unmittelbar für Sicherheit und Verfügbarkeit. Und da ist auch die Elektromobilität ein wichtiger Bestandteil. Strom sicher dahin zu bringen, wo er gerade gebraucht wird und dass er dann auch immer verfügbar ist, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Nicht zuletzt haben wir uns daher neben dem Wechselstromsystem auch schon früh mit Gleichstrom befasst. Denn für die E-Mobility benötigen wir aktuell zwei Ladetechnologien, die sicher in der Zukunft immer mehr zusammengeführt werden. Das Schnellladen mit Gleichstrom erlaubt Kunden, ihre Fahrzeuge ohne Umwege und Wartezeiten aufzuladen. Aber auch das Normalladen mit Wechselstrom aus der Steckdose ist wichtig. Ist es doch das Netz, was wir alle zuhause zur Verfügung haben. Und immer dort sehr praktikabel, wo der Nutzer länger parkt. Beides gilt es, immer sicher zur Verfügung zu stellen“, so Helmut Pusch, CSO bei DEHN.

Autos und Stadtbusse, aber auch Nutzfahrzeuge für beispielsweise die Logistik oder Fahr- und Motorräder, werden schon heute mit elektrischer Energie angetrieben. E-Mobilität ist eine der Schlüsseltechnologien für ein sauberes und auch effizientes Verkehrssystem. Betankt man diese Fahrzeuge dann noch mit Strom aus regenerativen Quellen, so sind diese eine der besten Alternativen zu unseren derzeitigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren – das steht außer Frage. „Denke ich an meine Kinder, so wird die E-Mobility für sie ein wichtiger Teil ihres smarten, vernetzten aber auch ressourcenschonenden urbanen Lebensstils sein. Und hier will und kann DEHN einen Beitrag leisten“, erklärt Helmut Pusch.


„Zentrale Voraussetzung für einen gelungenen Umstieg auf vorwiegend Elektromobilität in Deutschland ist also eine flächendeckende und auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtete Ladeinfrastruktur“, greift Tobias Kerschensteiner, Business Development Manager E-Mobility bei DEHN, den Faden auf. Die Infrastruktur muss nicht nur für das klassische Laden von Elektrofahrzeugen im Niederspannungsnetz aufgebaut werden, sondern ebenso für das Hochleistungsschnellladen und für die notwendigen, aber wesentlich leis-tungsstärkeren Strukturen in Ballungszentren. Gelingt der Umstieg, dann werden gerade dort viele Menschen zur selben Zeit ihre E-Autos laden wollen. Zuhause, beim Einkaufen oder am Arbeitsplatz, überall werden dann intelligente Systeme, mit u. a. intelligenten Transformatorstationen, Lade-und Lastmanagement sowie Stromspeicher benötigt werden, die dann in der Lage sind, potentielle Lastspitzen abzufedern. „Diese Systeme haben, das ist bereits heute so, empfindliche Elektronik in ihrem Inneren. Und die gilt es, bei Blitzströmen und Überspannung zu schützen. Denn nur dann kann auch beispielsweise bei Gewitter die Verfügbarkeit sichergestellt werden. Was heute bereits für die Industrie, für Datenzentren und unser Zuhause gilt, sollte in der Elektromobilität nicht vergessen werden. Das Interesse bei Industrie, Flottenbetreibern, Stromversorgern, Kommunen und Bürgern am Segment E-Mobility wächst rasant. Um möglichst schnell in die Gewinnzone zu kommen, wollen Anbieter Anlagenausfälle unbedingt vermeiden. Sie berücksichtigen daher schon in der Planungsphase ein umfassendes Schutzkonzept gegen Schäden durch Blitze und Überspannungen und erfüllen gleichzeitig aktuelle und zukünftige normative Anforderungen“, so Tobias Kerschensteiner.

Ein Risiko für die empfindliche Elektronik der E-Mobility Ladeeinrichtungen besteht, wie bereits erwähnt, durch Blitzeinwirkung und Überspannungen. Gefährdet ist neben der Ladestation selbst auch das Fahrzeug des Kunden. Ausfälle oder Schäden können so schnell Kosten von einigen tausend Euro erreichen. Neben den Ausgaben für die Instandsetzung riskieren Betreiber dabei auch einen Vertrauensverlust ihrer Kunden. Daher hat das Thema Zuverlässigkeit, gerade in einem technologisch jungen Markt, oberste Priorität.

Bei einem Gewitter ist die empfindliche Elektronik für die Steuerung, Zählung und Kommunikation der E-Mobility-Systeme besonders gefährdet. Satellitensysteme, deren Ladepunkte alle miteinander vernetzt sind, können mit nur einem Blitzschlag sofort zerstört werden. Auch ein Blitzeinschlag in der Nähe ruft häufig Schäden an der Infrastruktur hervor. Derartige Überspannungen während eines Ladevorgangs beschädigen auch das Fahrzeug. Elektroautos verfügen in der Regel über eine Spannungsfes-tigkeit bis zu 2.500 V – bei einem Blitzschlag kann jedoch mehr als die 20-fache Spannung auftreten. Je nach Standort und Charakteristik der Bedrohung ist ein individuell abgestimmtes Blitz- und Überspannungsschutzkonzept erforderlich. Lösungen wie DEHNshield, DEHNguard S ACI, BLITZDUCTOR und DEHNpatch sind für den Einsatz in der E-Mobility-Infrastruktur wie beispielsweise Ladesäulen und Wallboxen prädestiniert. So sind die E-Mobility Ladeeinrichtung und das Elektrofahrzeug vor kostspieligen Schäden am Laderegler und an der Batterie, der Elektronik für Steuerung und Zählung sowie die Kommunikation der Ladeeinrichtung geschützt.

„Für uns bei DEHN ist E-Mobility Normalität. Es besteht die Möglichkeit, E-Fahrzeuge auf dem Gelände des Unternehmens aufzuladen. Zudem stehen E-Fahrzeuge bei DEHN zur Nutzung bereit. Unsere Schutzkonzepte testen wir so gleich direkt vor Ort. Planern, Betreibern und Errichtern stehen wir gern mit passgenauen Schutzkonzepten sowie Rat und Tat zur Seite“, schließt Helmut Pusch ab.      
 


de.hn/e-mobility