Schwindel muss nicht sein

Dezember 2018 | Die Zeit | Gesundheit & Volkskrankheiten

Schwindel muss nicht sein

Altersbedingter Schwindel ist ein Symptom, das man ernst nehmen sollte. Früh erkannt, lässt sich insbesondere die leichte Form mit natürlichen Wirkstoffen behandeln.

Dr. Uta Thieme, niedergelassene HNO-Ärztin aus Duisburg
Hennig Arzeimittel / Unternehmensbeitrag

Frau Dr. Thieme, Schwindel im Alter ist ein häufiges Symptom. Welche Ursachen können dahinter stecken?
Mit fortschreitendem Alter tritt Schwindel in der Tat sehr häufig auf – aus unterschiedlichsten Gründen. Wichtig ist deshalb zu allererst eine umfassende Anamnese beim Hausarzt, auf deren Basis bereits zu etwa 90 Prozent eine eindeutige Diagnose gestellt werden kann. Ursachen können beispielsweise Erkrankungen des Gleichgewichtsorganes, Kreislaufprobleme oder Sehstörungen sein. Manchmal sind es auch Medikamente, die für den Schwindel sorgen. Aber auch Durchblutungsstörungen im Gehirn können für einen chronischen Schwindel verantwortlich sein.

 

Das macht es für die Betroffenen sicher nicht immer einfach, eine eindeutige Diagnose zu bekommen.
Das ist richtig. Zunächst ist natürlich der Hausarzt die erste Anlaufstelle, der dann anhand einer ersten Anamnese gegebenenfalls zu einem Facharzt überweisen muss. Allerdings erleben wir oft, dass gerade ein leichter chronischer Schwindel von den Betroffenen als unbedeutend abgetan wird – vielleicht auch, weil andere altersbedingte Erkrankungen wie Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen im Dialog mit dem Hausarzt den Vorrang haben.

 

Ist es denn gefährlich, Schwindel längere Zeit zu ignorieren?
Absolut. Patienten, die einen leichten chronischen Schwindel nicht ernst nehmen, geraten schnell in eine Abwärtsspirale. Aus Angst vor Stürzen, die es unbedingt zu vermeiden gilt, bleiben Patienten vermehrt zu Hause. Das schränkt natürlich die körperliche Aktivität und Lebensqualität ein und kann unter Umständen zu einer Verminderung der körperlichen Fitness führen, die dann wiederum zu einer noch größeren Unsicherheit auf den Beinen führt.


Kann man chronischen Schwindel gut behandeln?
Gerade für einen leichten chronischen Schwindel gibt es Vertigo Hennig®, ein rezeptfreies Arzneimittel aus der Apotheke, das dank seiner natürlichen Inhaltsstoffe Cocculus, Conium, Ambra und Petroleum die Durchblutung der Gehirngefäße fördert und somit die Verarbeitung von einzelnen Sinneseindrücken im Gehirn verbessert. Für viele Patienten ist es eine Erleichterung, auf natürliche Inhaltsstoffe zurückgreifen zu können, da mit zunehmendem Alter in der Regel auch die Anzahl der Medikamente steigt, die man täglich einnehmen muss.

 

Was können Patienten tun, bei denen der Schwindel stärker ist?
Aufgrund der Sturzgefahr mit möglichen Knochenbrüchen als Folge sollten diese Patienten unbedingt einen Arzt aufsuchen. Er kann hochwirksame Medikamente verschreiben, die schnell Erfolge zeigen und sowohl die Funktion der Gleichgewichtsorgane als auch die Signale im Gehirn normalisieren.


Reicht die medikamentöse Therapie denn aus?
Sie ist wichtig, um zunächst die Symptome zu lindern. Der nächste Schritt für die Patienten ist dann, sich über die Stärkung des Gleichgewichtssinns wieder ein Stück Lebensqualität zurück- zuerobern. Eine Physiotherapie kann dabei helfen, aber auch ein Tanz- oder Tai Chi-Kurs. Es gibt darüber hinaus auch viele Gleichgewichtsübungen, die man ganz prima und ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren kann.

 

 


www.ratgeber-schwindel.de