Mehr KI braucht mehr Strategie

Scompler verbindet strategisches Content-Management mit KI. Dank Strategie und Kontext kann KI Kommunikation unterstützen, ohne dass der Mensch die Kontrolle abgibt.

Björn Bröhl ist CEO von Scompler.
Björn Bröhl ist CEO von Scompler.
Scompler Beitrag

Mehr Content, mehr Kanäle, mehr Tempo: Unternehmenskommunikation ist in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden. Scompler hat dafür eine Plattform für strategisches Content-Management entwickelt. Kommunikationsteams planen dort ihre Themen und Inhalte und hinterlegen, was ihre Kommunikation bestimmen soll: Ziele, Zielgruppen, Narrative und Botschaften. Mit Scompler AI kommt die KI direkt in diese Arbeitsumgebung. Sie muss nicht für jeden neuen Auftrag per Prompt mit dem nötigen Hintergrund versorgt werden. Der Kontext ist bereits da.

KI verschärft ein Problem, das Kommunikationsabteilungen schon länger kennen. „Wir hatten schon vorher eine Content-Flut, durch KI ist sie noch einmal explodiert“, sagt Scompler-CEO Björn Bröhl. „Umso schwerer wird es, wirklich sinnvollen Content zu produzieren, der tatsächlich heraussticht.“ Zugleich nutzen immer mehr Mitarbeitende KI selbstständig für ihre tägliche Arbeit, mit unterschiedlichen Prompts und Werkzeugen. Für Unternehmen wird es schwieriger, ihre Kommunikation auf einer gemeinsamen Linie zu halten.

Scompler AI arbeitet dagegen mit dem Wissen, das im jeweiligen Projekt hinterlegt ist. Die KI kann Themenstrukturen analysieren, Lücken oder Dopplungen erkennen und Vorschläge für neue Themen und Zielgruppen machen. Aus einem strategischen Thema kann sie eine Story entwickeln, passende Zielgruppen zuordnen, ein Briefing erstellen und erste Beiträge formulieren. Dabei berücksichtigt sie auch vorhandene Inhalte, Kanäle und die Sprachregeln des Unternehmens.
 

KI UNTERSTÜTZT, DER MENSCH STEUERT


„Die KI ist wie ein Kollege oder eine Kollegin, die mit mir zusammenarbeitet und die ich zum Sparring nutzen kann“, sagt Bröhl. Die Vorschläge der KI werden nicht automatisch übernommen. Nutzer können sie annehmen, verändern oder verwerfen. Auch wenn KI Sprache und Ton inzwischen erstaunlich gut imitieren kann, bleibt die Entscheidung beim Menschen: Passt eine Aussage zur Situation, zur Strategie und zum Unternehmen? Kontrolle, kritische Prüfung und Verantwortung bleiben Aufgaben der Kommunikationsprofis. 

Vor einigen Jahren kommentierte ein britischer Interessent eine Scompler-Präsentation mit den Worten: „It’s very German.“ Was damals durchaus doppeldeutig klang, beschreibt heute einen Teil des Erfolgsrezepts: eine methodische, strukturierte Grundlage, verbunden mit technologischer Offenheit und einem internationalen Team. Auch international, beobachtet Bröhl, wächst der Wunsch, Kommunikation gemeinsam entlang einer Strategie zu organisieren. Sicherheit und Datenschutz gehören ebenfalls dazu. Schließlich werden auf der Plattform Kommunikationsdaten geplant und verarbeitet, die häufig noch gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Die Technik wird sich weiterentwickeln, die Möglichkeiten der KI werden wachsen. Für Bröhl bleibt die Verantwortung für Kommunikation beim Menschen: „Ob ich das tatsächlich in der Situation ganz genau so will oder nicht, das entscheide ich.“

scompler.com
 

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