Nachhaltigkeit aktiv leben

November 2021 | Wirtschaftswoche | Green Economy

Nachhaltigkeit aktiv leben

Nachhaltige Verbesserungen – für Patienten weltweit und die Umwelt

Vetter / Beitrag

Eine Apotheke aus den 50er Jahren in der Ravensburger Innenstadt erinnert an die ersten unternehmerischen Schritte des Gründers Senator h.c. Helmut Vetter. Heute ist das Familienunternehmen einer der weltweit führenden Pharmadienstleister sowie einer der größten Arbeitgeber in der Region Bodensee-Oberschwaben.

 

Eine erstaunliche Entwicklung, die das High-Tech-Unternehmen mit schwäbischer Gelassenheit nimmt. Seit der Gründung spielt Nachhaltigkeit für den Pharmadienstleister eine zentrale Rolle. „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität von Millionen von Patienten weltweit nachhaltig zu verbessern“, so Geschäftsführer Peter Sölkner. Vetter stellt für seine Kunden aus der Pharma- und Biotechbranche Medikamente her, die für viele Menschen lebensnotwendig sind. Bei Vetter sind heute rund 5.500 Mitarbeiter:innen in Ravensburg und Langenargen tätig, sowie an Standorten in Österreich, Nordamerika und Asien.

 

Einsatz für den Klimaschutz

 

Das Verständnis im Unternehmen dafür, dass die globalen CO2-Emissionen stark gesenkt werden müssen, ist groß. Bereits seit 2014 werden alle deutschen Standorte mit Ökostrom aus Wasserkraft betrieben – zudem ist der Pharmadienstleister seit diesem Jahr an allen weltweiten Unternehmensstandorten CO2-neutral. Wegen des hohen Qualitätsstandards sowie hoher regulatorischer Vorgaben im Pharmabereich lassen sich Rest-Emissionen nicht komplett vermeiden. Umso mehr liegt dem Unternehmen daran, diese durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten auszugleichen. Die Projekte unterliegen strengen Kriterien, wie der ausschließlichen Produktion erneuerbarer Energien und werden regelmäßig zertifiziert.

 

Ein weiteres Beispiel der Nachhaltigkeitsstrategie ist Vetters Zentrum für Optische Kontrolle und Logistik in Ravensburg. Es kombiniert den Betrieb eines umweltschonenden Biogas-Blockheizkraftwerkes mit dem Einsatz von Geothermie und der Nutzung von Überschussenergie sowie Photovoltaik-Anlagen. Diese konsequente Umsetzung des nachhaltigen Energiekonzepts wurde bereits mit einem renommierten internationalen Branchenpreis als „Zukunftsfabrik“ ausgezeichnet.

 

Fokus auf nachhaltiger Mobilität

 

Gleichzeitig setzt sich das Unternehmen mit Leasingangeboten von E-Bikes und Fahrrädern für eine gesunde Mobilität seiner Mitarbeiter:innen und eine grünere Heimat ein. Mit der Teilnahme an Initiativen wie „Green Ways to Work“ spornt Vetter die Belegschaft an, grüne Kilometer zu sammeln. Durch modern ausgestattete Fahrradabstellplätze und mit Elektrofahrrädern zwischen den einzelnen Standorten investiert Vetter in eine bessere Fahrradinfrastruktur. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann unterstützt das Projekt. „Mit Engagement und Initiative wurde hier etwas vorangebracht, das wichtig ist für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschafts- und Lebensräumen.“

 

Kultur der Verantwortung

 

Ein weiteres sichtbares Zeichen der kontinuierlichen Weiterentwicklung ist die aktive Beteiligung des Familienunternehmens an den landesweiten Nachhaltigkeitstagen, einer Kampagne des „Nachhaltigkeits-Netzwerkes Baden-Württemberg“. Die diesjährigen Schwerpunktthemen Klima und Gesundheit setzt Vetter mit zahlreichen Aktivitäten um. Die Initiativen reichen von verschiedenen Mitmachaktionen bis hin zum Bereitstellen von Recycling-Sammelboxen für ausgediente Mobiltelefone. Im Zusammenspiel der Mitarbeiter:innen mit dem Unternehmen entstehen so laufend wertvolle Impulse für noch mehr Nachhaltigkeit.

 

„Wir arbeiten weiter daran, unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten“, fasst Geschäftsführer Thomas Otto zusammen. „Als langfristig orientiertes Familienunternehmen sehen wir darin einen wichtigen Baustein unserer gesellschaftlichen Verantwortung, auch gegenüber unseren Kindern und Enkeln.“

 

www.vetter-pharma.com