Digital vernetzt im Wohnquartier

April 2018 | Handelsblatt | Bauen der Zukunft

Digital vernetzt im Wohnquartier

Beitrag der casavi GmbH

Peter Schindlmeier, Geschäftsführer, casavi GmbH
casavi GmbH / Unternehmensbeitrag

Eine Bohrmaschine ausleihen, kurzfristig jeman-den zum Babysitten finden, die Nebenkostenabrechung einsehen oder den Hausmeister über defekte Flurlampen informieren: All das geht im gerade neu entstehenden Münchner Wohnquartier Schwabinger
Tor mit nur wenigen Klicks auf dem Smartphone oderPC. Möglich macht das eine innovative Cloud-Plattform, die das Team von casavi entwickelt hat. Das junge PropTech Unternehmen mit 20 Mitarbeitern hat sich darauf spezialisiert, Bewohner, Verwalter und verschiedene Dienstleister innerhalb von Wohnquartieren digital miteinander zu vernetzen. „Im Bereich Immobilien-verwaltung läuft noch immer viel zu viel analog“, erklärt Geschäftsführer Peter Schindlmeier die Idee.
„Aushänge im Treppenhaus, Abrechnungen per Briefpost und Anrufbeantworter, die auch bei dringenden Mieteranliegen anspringen, machen allen Seiten das Leben unnötig schwer. Mit casavi“, so Schindlmeier weiter, „werden die Beteiligten auf drei Ebenen vernetzt: die Bewohner untereinander, die Bewohner mit Verwaltung und Dienstleis-tern sowie schließlich Bewohner und Dienstleister mit der digitalen Infrastruktur des Quartiers. So werden beispielsweise die Paketstationen von Renz über eine Schnittstelle mit unserer Plattform gekoppelt. Die Nutzer erhalten dadurch automatisch eine Nachricht, wann und wo ihre Pakete abgelegt werden.“
Das exklusive Münchner Wohnprojekt ist sicher ein Vorreiter in puncto digitalisiertes Bauen, aber auch in bereits bestehenden Quartieren lässt sich die Technologie problemlos implementieren. „Ein Großteil unserer Kunden sind Immobilienverwalter und Wohnungsgenossenschaften, die unsere Plattform für ihre Bestandsobjekte nutzen wollen“, erzählt Peter Schindlmeier. Aktuell setzt casavi den Fokus auf die Optimierung von Hintergrundprozessen. „Ziel ist, die Abläufe noch stärker zu automatisieren, so dass beispielweise bei Schäden schon Hilfe organisiert werden kann, bevor der Verwalter die Meldung gesehen hat.“ Dafür plant das Unternehmen künftig auch künstliche Intelligenz zur Unterstützung von Arbeitsabläufen einzusetzen.

 

www.casavi.de