DENKRAUM

Juni 2021 | Die Zeit | Arbeitswelt der Zukunft

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Juni 2021 | Die Zeit | Arbeitswelt der Zukunft

MAGIC TAPESTRY

Angehende Industriedesigner zeigen mit ihrer Ausstellung „Workspace in Progress“, wie wir in Zukunft arbeiten könnten.

 

Arbeit ist das halbe Leben, heißt es. „Auch wenn man meinen sollte, dass diese Ansicht längst der Vergangenheit angehört – die Debatte um Arbeit ist komplexer und umfangreicher als je zuvor“, sagt Professor Stefan Diez von der Universität für angewandte Kunst in Wien und Initiator des Projekts „Workspace in Progress“. Ob an der Werkbank, im Großraumbüro oder Homeoffice – einen Großteil unserer Lebenszeit sind wir erwerbstätig. Der Begriff der Arbeit ist organisch und spiegelt gesellschaftlichen Wandel wider. Arbeit ist heute nicht mehr nur Existenzsicherung, sondern oft auch Daseinserfüllung. Mit den neuen Paradigmen der Berufswelt haben sich Studierende der Universität für angewandte Kunst in Wien auseinandergesetzt. Zwei Semester lang tüftelten die angehenden Industriedesigner an Möbel, Leuchten oder Kleidung. „Designer:innen haben unmittelbaren Einfluss auf die Werkzeuge der Arbeit und auf das Zusammenarbeiten der Menschen an den Arbeitsstätten“, sagt Initiator Diez. Das Ergebnis ist die futuristische Ausstellung „Workspace in Progress“. Sie wird vom 06. bis 31. Oktober, parallel zu einem digitalen Programm, im Museum für angewandte Kunst in Köln MAKK zu sehen sein.

 

Auch wenn man ortsunabhängig arbeitet und physische Präsenz im Büro weniger wichtig wird, benötigt man dennoch einen Platz zum Arbeiten. „Magic Tapestry“ von Laura Dominici ist ein handgewebter Teppich, der vielleicht an zu Hause erinnert. Gleichzeitig ist er auch ein kleiner Tisch, den man sich auf den Schoß legen kann.

Juni 2021 | Die Zeit | Arbeitswelt der Zukunft

DENKRAUM

Klar denken ist in einem Großraumbüro nicht immer einfach – helfen könnte der luftig-leichte „Denkraum“ von Anatol Stelzhammer. Ein halbtransparenter Raumteiler, der von der Decke heruntergezogen werden kann, um visuelle Ablenkung auszublenden. Er lässt sich aber wieder leicht zurückziehen, wenn man sich Inspiration und Kommunikation wünscht.