Energiewende in Deutschland - gemeinsam machbar

Juni 2015 | Wirtschaftswoche | Energieeffizienz

Energiewende in Deutschland - gemeinsam machbar

Vor allem für Stadtwerke stellt die Energiewende eine wirtschaftliche Herausforderung dar. Doch mit dem richtigen Partner an der Seite sind viele Hürden zu nehmen.

Steag GmbH / Unternehmensbeitrag

Trägt das eigene Geschäftsmodell auch noch in der Zukunft? Wie verfahre ich mit meinem alten Kraftwerk und der angeschlossenen Fernwärme? Wie kann ich meine Risiken streuen, zum Beispiel durch langfristige Investments in Erneuerbaren Energien, wobei mein finanzieller Rahmen und das Projekt Know-how begrenzt sind?  Diese und ähnliche Fragen beschäftigen derzeit nahezu alle Stadtwerker in Deutschland.

 

Die gute Nachricht: Niemand muss die Antworten auf diese Fragen allein finden. Denn einige Energieerzeuger verfügen bereits über langjährige Erfahrung und ein umfassendes Wissen, um Stadtwerken maßgeschneiderte Lösungen für die gesamte Bandbreite der Energieerzeugung anzubieten. Ein Beispiel hierfür ist STEAG. Das in Essen ansässige und international tätige Unternehmen mit seinen sechs Tochtergesellschaften ist einer der größten Energieerzeuger in Deutschland. Es schöpft seine Expertise aus dem Betrieb von großen konventionellen Kraftwerken aber auch aus über 200 dezentral realisierten Projekten im In- und Ausland auf Basis konventioneller sowie Erneuerbarer Energien. 

 

Genau deshalb wird STEAG auch als Partner für Ingenieurdienstleistungen geschätzt, wie ein Projekt der Stadtwerke Bochum zeigt. Bei der Modernisierung des Heizkraftwerkes (HKW) Hiltrop wurde STEAG Energy Services mit ingenieurtechnischen und beratenden Aufgaben beauftragt, unter anderem mit der Oberbauleitung. Ziel dieser Modernisierung war es, den Gesamtwirkungsgrad der Anlage von 78 % auf 88 % zu verbessern und für die optimale Ausnutzung der Kraft-Wärme-Kopplung zu sorgen. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen worden sind, ist das HKW Hiltrop mittlerweile wieder in Betrieb – mit den anvisierten Leistungsoptimierungen.  

 

Auch bei Investitionen in und beim Ausbau von dezentralen Anlagen mit erneuerbaren Energien ist STEAG ein verlässlicher Partner für Stadtwerke. Im November 2014 hat die STEAG New Energies beispielsweise den Windpark Ullersdorf in Brandenburg mit 18 Windkraftanlagen und einer Leistung von über 43 MW offiziell in Betrieb genommen. Im Januar dieses Jahres erwarben dann die Emscher Lippe Energie (ELE) 12,2 % und die Stadtwerke Düren 8,6 % der Anteile an diesem STEAG-Projekt. Mit diesem Engagement erweitern beide Stadtwerke ihren Anteil an regenerativen Energien in ihrem Portfolio.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der STEAG ist die Erhöhung der Energieeffizienz, indem zum Beispiel Erneuerbare Energien in die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung integriert werden. In Hattersheim am Main hat die STEAG New Energies im Sommer 2014 einen konventionellen Kessel einer bereits seit 1967 betriebenen Fernwärmeversorgung durch ein Blockheizkraftwerk ersetzt. Dieses wird mit Biomethangas betrieben und erzeugt so in Kraft-Wärme-Kopplung grüne Wärme und grünen Strom. Von diesem Vorstoß der STEAG profitieren beispielsweise die lokalen Wohnungsbaugesellschaften in zweierlei Hinsicht: Sie erhalten Wärme mit einem niedrigen Primärenergiefaktor und können die gesetzliche Vorgabe einhalten, bis zum Jahr 2020 mindestens 14 Prozent des Wärme- und Kälteenergiebedarfs von Gebäuden durch erneuerbare Energien abzudecken.

 

Kurz: Die Herausforderungen, die die Energiewende für Stadtwerke auf den ersten Blick mit sich bringt, sind nicht unüberwindbar. Gemeinsam im Verbund und mit einem starken und erfahrenen Partner an der Seite lässt sich die Zukunft auch mit überschaubaren Investitionen gut gestalten. 

 

www.steag.com