Was übermorgen wichtig wird

Dezember 2018 | Handelsblatt | Perspektiven 2019

Was übermorgen wichtig wird

Unser Leben in 20 Jahren: ein Ausblick. Von Mathias Bork, CEO von QVC Deutschland

QVC Deutschland / Unternehmensbeitrag

Ein ganz normaler Tag im Jahr 2038. Ich bin mit Freunden verabredet: natürlich auf dem Screen, per digitaler Standleitung. Danach ein Ausflug mit der VR-Brille nach Venedig – statt Kurzurlaub. Später noch den neuen Anzug anprobieren, den ein Roboter individuell nach Maß genäht hat. Und als Snack ein Stück Pizza aus dem 3D-Drucker. Irre Utopie oder diskutable Zukunftsvision – was denken Sie? Wir von QVC waren neugierig darauf, wie unser Leben in 20 Jahren aussehen könnte. Mit unserer neuen Studie „Living 2038: Wie lebt Deutschland übermorgen?“ wagen wir den Ausblick. Natürlich kann niemand sicher voraussagen, was sich in der Zukunft tatsächlich abspielen wird. Doch die Gegenwart gibt uns erste Hinweise, wohin die Reise geht. Unter der Leitung von Trendforscher Prof. Peter Wippermann beleuchten wir in der Studie verschiedene Lebensbereiche wie Jugendlichkeit, Wohnen, Ernährung und Mobilität. Zehn Experten teilten im Interview ihre Einschätzung mit uns. Zudem kamen die Deutschen in einer repräsentativen Kantar-Umfrage zu Wort. Überrascht haben mich dabei vor allem die Zukunftswünsche der Generation Z, der nach 2000 Geborenen.
 

Wer mental stark bleibt,gewinnt
 

 

In einer Welt, die sich rasend schnell verändert, wünschen sich die jungen Deutschen mehr Fokus. Das Bedürfnis nach einem Mindlifting ist groß: 70 Prozent aus der Generation Z würden gern schon heute schneller, konzentrierter und kreativer denken können. 53 Prozent möchten in Zukunft Nahrungsmittel und Trainingskonzepte nutzen, die ihre Denkfähigkeit verbessern. Apps werden uns dabei helfen, uns selbst zu coachen und so die mentale Stärke zu bewahren. Jeder Dritte aus der Generation Z hält es gar für möglich, künftig Mikrochips anzuwenden, die im Körper-inneren Gesundheit und Leistungsfähigkeit überwachen.

 

Beauty-Tech erobert das Badezimmer
 

 

Auch Beauty-Tech-Gadgets könnten in zwanzig Jahren so normal sein wie es heute die elektrische Zahnbürste ist. Auf dem Vormarsch sind beispielsweise Hautlaser für die Anwendung zu Hause und Spiegel, die mit Augmented Reality und Künstlicher Intelligenz arbeiten. 48 Prozent der Deutschen sagen: High-Tech-Geräte wie diese sind in Zukunft ganz selbstverständlich. Die Sehnsucht nach jugendlicher Schönheit wächst. Jede vierte deutsche Frau erhofft sich für die Zukunft Schönheitsbehandlungen, mit denen sie ihr Aussehen nicht nur verbessern, sondern ganz nach ihren Wünschen gestalten kann. Interessant demgegenüber: Fast 70 Prozent stimmen der Aussage zu: „Gerade weil es in Zukunft so viel HighTech-Schönheit geben wird, wird natürliche Schönheit wichtiger.“

 

Videostreams verbinden Haushalte

 

In unsere Wohnreinrichtung investieren wir im Jahr 2038 weitaus mehr als heute – auch das deutet sich in unserer Studie an. Denn das Zuhause wird zur öffentlichen Bühne, auf der wir uns der Netz-Community zeigen, also auch völlig fremden, menschlichen Zuschauern. Video-Einrichtungen, durch die man ständig mit seinen Freunden verbunden ist: Das können sich 38 Prozent aus der Generation Z für die Zukunft gut vorstellen. Fassen wir fürs Erste zusammen: Es bleibt alles anders.

 

www.qvc-zukunftsstudie.de