März 2017 | Capital | International Business

Risiken begrenzen – Chancen erhöhen

Erhöhte Compliance-Anforderungen erschweren gerade für mittelständische Unternehmen den Weg in neue Märkte. Proaktive Risikovermeidung im Rahmen Internationaler Versicherungsprogramme erhöht die Sicherheit für künftige Entscheidungen.

Ralph Ganzenmüller; HDI Global SE; Leiter Geschäftsfeld Industrie
HDI Global SE / Unternehmensbeitrag

Ausländische Märkte in Europa, Asien und Amerika eröffnen auch dem deutschen Mittelstand vielversprechende Absatzchancen und Geschäftsaussichten. Dies gilt für die „Hidden Champions“, die sich in Nischenmärkten eine führende Marktposition erarbeitet haben, ebenso wie für Zulieferer, die ihre Kunden in neue Absatzmärkte begleiten. Doch mit dem „Sprung“ über nationale Grenzen potenzieren sich quasi die betrieblichen Compliance-Anforderungen. Abweichende aufsichts-, wirtschafts- und steuerrechtliche Vorschriften sind zu beachten – nicht zuletzt auch, um den Schutz der Beschäftigten und die Sicherung der Produktionsfähigkeit zu gewährleisten.

Unsere langjährigen Erfahrungen als globaler Industrieversicherer bestätigen, dass sich diese Risiken am besten im Rahmen eines Internationalen Versicherungsprogramms absichern lassen. Das Herzstück des Programms ist der sogenannte Master Cover. Durch diesen Hauptvertrag wird die weltweite Risikoabsicherung gewährleistet. Ergänzend werden entsprechend den jeweiligen betrieblichen Anforderungen lokale Deckungen in den betreffenden ausländischen Märkten installiert. Länderspezifischen Besonderheiten kann so umfassend entsprochen werden. Das betrifft z. B. die Beachtung von Sanktionen und Handelsbestimmungen, beginnt aber bereits bei der richtigen Berechnung und Zuweisung von Prämienanteilen und den daraus resultierenden Versicherungssteuern innerhalb des Programms. Denn das Unternehmen muss für den Versicherungsschutz seiner ausländischen Betriebsstätten die jeweils in den lokalen Märkten erhobenen Versicherungssteuern bezahlen.

Verbote für ausländische Versicherer

Dass die Compliance-Anforderungen im Zuge von Auslandsaktivitäten kräftig steigen, offenbart auch folgender Sachverhalt: Außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) gibt es Länder, wie z. B. Brasilien, China und die Schweiz, in denen ein ausländischer Versicherer nur unter bestimmten Voraussetzungen oder gar keine Dienstleistungen erbringen darf, sei es die Absicherung von Risiken oder die Regulierung von Schäden. Werden diese spezifischen Vorschriften missachtet, können Bußgelder, strafrechtliche Ermittlungen oder der Entzug von lokalen Lizenzen die Folge sein. Für die Unternehmen steht und fällt daher eine lückenlose und rechtskonforme globale Versicherungslösung mit der internationalen Leistungsfähigkeit des Versicherungspartners.

Für HDI hat der Ausbau des internationalen Netzwerkes seit Jahrzehnten eine hohe Priorität. Aktuell stellen wir Unternehmen in 35 Ländern über Auslandsniederlassungen, Tochter- und Schwestergesellschaften sowie Joint Ventures risikoadäquaten Versicherungsschutz zur Verfügung. In über 100 weiteren Ländern übernehmen dies langjährige, praxisbewährte Netzwerkpartner. Unsere Kunden haben damit Zugriff auf eine spartenübergreifende Risikoabsicherung, ein professionelles Schadenmanagement sowie eine umfassende Unterstützung bei der Umsetzung eines Risikomanagements – jeweils zentral koordiniert und ergänzt durch eigene fachliche Expertise vor Ort.

Im Sinne einer verlässlichen Partnerschaft unterstützen wir unsere Kunden proaktiv auf ihren Wegen in neue Märkte, angefangen bei der Standortplanung bis hin zur Erfüllung von Compliance-Anforderungen. Das schafft Entscheidungsfreiräume, ganz nach dem Motto: Risiken begrenzen – Chancen erhöhen.


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