Innovatives und sicheres Bezahlen »Made in Germany«

Dezember 2018 | Wirtschaftswoche | Der starke Mittelstand

Innovatives und sicheres Bezahlen »Made in Germany«

Über 100 Millionen girocards befinden sich hierzulande im Umlauf, fast jeder hat mindestens ein Exemplar in der Tasche. Mit ihr können Kunden z.B. in Supermärkten oder an Tankstellen bequem und sicher bargeldlos bezahlen.

Ingo Limburg ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Initiative Deutsche Zahlungssysteme und Leiter Marketing & PR bei der EURO Kartensysteme.
Initiative Deutsche Zahlungssysteme / Unternehmensbeitrag

Doch auch für kleine und mittelständische Händler bietet die Karte „Made in Germany“ Chancen: Sie optimiert interne Prozesse und hat positive Effekte auf die Kundenzufriedenheit.

 

Beim Bezahlen hat Vertrauen höchste Relevanz. Mit 90% hat eine große Mehrheit laut einer GfK-Umfrage(1)  im Auftrag der EURO Kartensysteme großes oder sehr großes Vertrauen in die Bezahlverfahren der Banken und Sparkassen, wie das girocard-System. Ein Vertrauen, das das Fundament des Innovationsmanagements der Deutschen Kreditwirtschaft bildet. Sie arbeitet stetig an der Weiterentwicklung des Bezahlens, wie z.B. mit girocard kontaktlos oder der im Smartphone hinterlegten digitalen girocard. Diese Art der Bezahlung ist intuitiv und v.a. einfacher: Die Karte bzw. das Smartphone werden an das Terminal gehalten – und fertig. Unter 25 EUR entfällt i.d.R. die PIN. Wie eine Allensbach-Umfrage(2)  im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme zeigt, stößt die kontaktlose Kartenzahlung auf Interesse in jedem Alter: 45% der girocard-Inhaber ab 60 finden sie praktisch oder sehr praktisch – gesamtgesellschaftlich sind es 60%.

Gleichermaßen geht Vertrauen mit der Erwartungshaltung nach wirtschaftlicher Verantwortung einher. Banken, Sparkassen und Händler wünschen sich eine ausgereifte und sichere Lösung, die vom Kunden genutzt wird. Terminal- und Nutzungszahlen beim kontaktlosen Bezahlen zeigen, dass diese Gleichung aufgeht: Noch nie wurde eine Funktion der girocard so schnell angenommen, wie die Kontaktlosfunktion. Mehr als jede zehnte Transaktion ist schon berührungslos und 70% (575.000) aller girocard Terminals sind umgerüstet – und so fit für das Bezahlen mit dem Smartphone. Viele, v.a. große Handelsketten bieten Kartenzahlung flächendeckend an. Auch der Mittelstand ist größtenteils dabei. Jedoch gibt es noch viele Händler und Dienstleister, die die Vorteile für sich noch nicht erkannt haben und teils auf reines Bargeldgeschäft setzen.

Dabei ist die wirtschaftliche Attraktivität deutlich gestiegen: Bargeldlose Bezahlsysteme erhöhen die Kundenzufriedenheit, optimieren interne Prozesse und steigern Umsätze. Durch die MIF-Verordnung sind Interbankenentgelte für Zahlungen mit Debitkarten auf höchstens 0,2% des Umsatzes begrenzt. Kosten für Bargeld steigen und die Risiken hinsichtlich falsch abgezählten Wechselgeldes bzw. Betrug durch Falschgeld bleiben existent. Die Initiative Deutsche Zahlungssysteme sieht in dem breiten Angebot von Innovationen, wie girocard kontaktlos, am Point of Sale den Schlüssel dafür, dass Verbraucher gerne und häufig Produkte und Leistungen vor Ort nutzen – auch im Mittelstand. Und damit sich Händler und Kunden weiterhin auf die Bezahlinnovationen verlassen können, bleibt die Sicherheit der kreditwirtschaftlichen Lösungen oberste Prämisse. Schließlich schätzen laut einer GfK-Umfrage im Auftrag der EURO Kartensysteme fast 60%, dass die girocard „Made in Germany“ ist.(3)

 

www.initiative-dz.de
 

(1) 01/2018, 1.207 Personen, 16-69 Jahre; 

(2) 06/2018, 1.192 Personen, ab 16 Jahren;
(3) 08-09/2018, 1.205 Personen, 16-69 Jahre