Mobilität = Flexibilität

Juni 2018 | Capital | Mobilität der Zukunft

Mobilität = Flexibilität

Es ist eine einfache Gleichung: Mobilität muss sich heute flexibel auf die Bedürfnisse der Nutzer ausrichten. Wie das gelingt, weiß man bei der Deutsche Bahn Connect.

Claus Grunow Leiter Markt-, Geschäfts- und Produktentwicklung, Deutsche Bahn Connect
Deutsche Bahn Connect / Unternehmensbeitrag

Herr Grunow, sind die Zeiten vorbei, in denen es nur die eine Mobilitätslösung gab?
Definitiv. Was Menschen heute wollen, ist möglichst schnell und effizient von A nach B zu kommen. Abhängig von den Witterungsverhältnissen, dem Verkehrsaufkommen oder den persönlichen Vorlieben kann sich das Wie selbst auf derselben Strecke täglich ändern. Die Antwort darauf kann nur ein intelligenter Mobilitätsmix sein, der sich schnell, flexibel und vor allem unkompliziert auf die persönlichen Bedürfnisse der Nutzer ausrichten lässt.

Welche Konsequenzen haben die veränderten Ansprüche der Nutzer auf Fuhrpark- und Travelmanagement?
Beide werden sukzessive miteinander verschmelzen, da gerade innovative Arbeitgeber ein ganzheitliches Mobilitätsmanagement fordern. Corporate Carsharing ist hier sicherlich ein spannendes Beispiel, da es sowohl für Fuhrpark- als auch für Travelmanagement-Verantwortliche deutliche Vorteile bringt. Flottenmanager nutzen den Trend bereits, was sich auch in der großen Nachfrage nach Corporate Carsharing-Angeboten widerspiegelt. Sie haben verstanden, dass sie so die Anzahl der Fahrzeuge reduzieren können, ohne die Mobilität der Mitarbeiter einschränken zu müssen. Carsharing ist aber auch für das Travelmanagement eine attraktive Lösung – etwa wenn Mitarbeiter im Anschluss an eine Bahnreise in mehr als 400 Städten einfach und bequem auf eines der rund 4.000 Fahrzeuge aus dem öffentlichen Flinkster-Netzwerk zugreifen können.

Also eine Win-Win-Situation: Mitarbeiter gewinnen an Flexibilität, Unternehmen sparen Kosten?
Absolut. Ein ganzheitliches Mobilitätsmanagement wird nicht nur den veränderten Ansprüchen der Mitarbeiter gerecht, sondern führt in den Unternehmen auch zu deutlichen Kostensenkungen, sorgt für effiziente Strukturen und setzt gegebenenfalls wertvolle Ressourcen frei. Einfache Abrechnungskonzepte wie beispielsweise pay-per-use sorgen für ein hohes Maß an Transparenz und auch die Fixkosten von langlaufenden Leasingverträgen entfallen. Je nach Mobilitätsmix und vorheriger Auslastung der Fahrzeuge lassen sich Einsparungen von gut 20 Prozent erzielen. Und wer seinen Mitarbeitern die Carsharing-Fahrzeuge auch nach Feierabend oder am Wochenende überlässt, gewinnt als Arbeitgeber zusätzlich an Attraktivität.

Wobei gerade die zunehmende Urbanisierung dafür sorgt, dass Menschen in den Ballungsräumen gerne komplett auf das Auto verzichten.
Auf das eigene Auto, ja. Carsharing wird aber auch im privaten Umfeld gerne und viel genutzt und der Zugriff auf die Corporate Carsharing-Flotte nach Feierabend ist da natürlich ein zusätzliches Bonbon. Eine weitere Lösung in urbanen Ballungsräumen: Das Rad. Corporate Bikesharing ist insbesondere auch dann interessant, wenn Unternehmen mehrere Standorte innerhalb einer kürzeren Distanz haben. So haben Mitarbeiter die Möglichkeit, schnell und praktisch von einem Standort zum anderen zu gelangen. Solche Räder können zudem auch im individuellen Unternehmens-Design gestaltet werden – und Unternehmen bringen ihren Anspruch von Corporate Social Responsibility mit einem aufstrebenden und weithin sichtbaren Mobilitätsprodukt zum Ausdruck.

Wie bekommen Mitarbeiter Zugang zu diesen Rädern?
Hierfür genügt eine einfache Registrierung per App, über die die Räder an den definierten Firmenstandorten auch geliehen werden. Perspektivisch könnte ein solcher Mobilitätsmix auch noch um ein Mobilitätsbudget ergänzt werden, also ein vom Unternehmen definiertes Budget für die eigene Mobilität, das der Mitarbeiter individuell nach definierten Vorgaben für seine Bedürfnisse einsetzen kann. 

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