Trockene Augen - von wegen harmlos

Dezember 2015 | Die Zeit | Volkskrankheiten

Trockene Augen - von wegen harmlos

Viele Stunden vor dem Bildschirm bedeuten Höchstleistungen für unsere Augen - das bleibt nicht immer ohne Folgen.

Santen GmbH / Unternehmensbeitrag

Sind Sie einer der rund 16 Millionen Deutschen, die ihre Arbeit vor einem Bildschirm verrichten? Dann gehören Sie zu den 90 Prozent der Beschäftigten hierzulande, deren Augen täglich Schwerstarbeit leisten. Ihre Augen müssen sich permanent an die unterschiedlichen Entfernungen von Bildschirm, Tastatur und Text sowie die damit verbundenen wechselnden Helligkeiten anpassen. Ständig wird scharf gestellt, ausgerichtet, nachjustiert – bis zu 30.000 Mal am Tag allein bei einer Schreibkraft. Da wundert es auch nicht, dass es den Augen früher oder später zu viel wird und Beschwerden auftreten – je länger Sie täglich vor dem Bildschirm sitzen, desto häufiger. Mehr als 75 Prozent der Beschäftigten, die am Bildschirm arbeiten, klagen über Augenprobleme. 

 

„Office Eye Syndrom“ oder auch „Trockenes Auge“ durch Bildschirmarbeit wird dieses Phänomen genannt. Schuld daran ist der konzentrierte Blick auf Tastatur und Bildschirm. Dadurch sinkt die Lidschlagfrequenz von durchschnittlich 15 bis 20 auf nur vier bis fünf Mal pro Minute. Die Konsequenz: Die Oberfläche des Auges wird nicht mehr ausreichend mit Tränenflüssigkeit versorgt, es entstehen trockene Stellen. So kommt es zu den  typischen Symptomen wie dem Fremdkörpergefühl, gerötete und juckende Augen oder auch ein verschwommenes Sehen. Neben dem „Office Eye Syndrom“ gibt es noch viele weitere Risikofaktoren, wie etwa Rauch, Klimaanlagen, Alter, Allergien und rheumatische Erkrankungen, die zu einem Trockenen Augen führen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

 

Die gute Nachricht ist, einmal vom Augenarzt diagnostiziert, lässt sich das Trockene Auge behandeln. In der Regel kommen hierfür flüssige, gelige oder salben-ähnliche Tränenersatzmittel – auch Filmbildner genannt – zum Einsatz. Sie pflegen die Augenoberfläche und stabilisieren so den Tränenfilm. Cationorm von Santen ist beispielsweise eines der freiverkäuflichen Tränenersatzmittel als Basistherapie bei Trockenem Auge. Das Besondere: Es ist die einzige kationische Emulsion, die alle drei Schichten des Tränenfilms unterstützt. Das heißt, seine Wirkungsweise beruht auf einer elektrostatischen Anziehung zwischen den positiv geladenen Teilchen der Emulsion und der negativ geladenen Augenoberfläche. Dadurch wird das Auge gut benetzt und die Emulsion optimal verteilt. Die Feuchtigkeit ist langanhaltend, was die Symptome wiederum gut lindert. 

 

In schwereren Fällen des „Trockenen Auges“  muss zusätzlich auch die zugrundeliegende Entzündungsreaktion an der Augenoberfläche behandelt werden – vor allem, um auch hier den Teufelskreis aus Oberflächenschädigung und Entzündung zu durchbrechen. Dies ist beispielsweise kurzfristig mit unkonservierten Kortikosteriod-Augentropfen möglich. Für die Langzeittherapie kommen Ciclosporin-Augentropfen in Betracht. Santen unterstützt Ärzte, deren Rat Betroffene bei der Suche nach einer medikamentösen Therapie unbedingt einholen sollten, auch darin, für die Langzeittherapie geeignete Arzneimittel zur Verfügung zu stellen.

 

Wer also erste Anzeichen eines Trockenen Auges bemerkt, sollte unbedingt einen Augenarzt aufsuchen. Denn frühzeitig erkannt, können die Symptome gut behandelt werden. Man kann aber auch vorbeugen, etwa mit Bildschirmpausen, idealerweise alle 30 Minuten, in denen andere Tätigkeiten abseits des Bildschirms erledigt werden. Gut ist auch, wenn man immer mal wieder in die Ferne schaut. So kann sich die Tränenflüssigkeit gleichmäßig auf der Augenoberfläche verteilen. Regelmäßiges Lüften und ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützen die Augen ebenso wie ein gesunder Ausgleich in der Freizeit, am besten an der frischen Luft und mit viel Bewegung. 

 

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