Dezember 2016 | Handelsblatt | Das Neue Arbeiten

Erfolgsfaktor gesunder Mitarbeiter

Soll die Belegschaft gesund und fit sein, empfiehlt es sich, verschiedene Gesundheitsbausteine effektiv ineinandergreifen zu lassen – mit großer Wirkung.

Dr. Ralf Kantak; Vorstandsvorsitzender; Süddeutsche Krankenversicherung
Süddeutsche Krankenversicherung A.G. / Unternehmensbeitrag

Was morgen zählt, sind körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Motivation, Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung. Denn zum einen werden die Ansprüche an und der Druck auf die Mitarbeiter in unserer digitalisierten Welt immer größer. Zum anderen sorgt der demografische Wandel dafür, dass Fachkräfte zur Mangelware werden. Kurz: Gesunde Mitarbeiter sind heute und morgen der entscheidende Erfolgsfaktor für Unternehmen. Doch wie kann ich positiv auf die Gesundheit meiner Mitarbeiter einwirken? „Mitarbeitergesundheit entwickelt sich im 21. Jahrhundert zu einem echten Wettbewerbsvorteil“, weiß auch Dr. Ralf Kantak, Vorstandsvorsitzender der Süddeutschen Krankenversicherung. „Dabei handelt es sich um eine Gesamtaufgabe, bei der diejenigen Arbeitgeber überzeugen, die anstelle von Einzelaktionen ein Gesamtlösungskonzept für die Belegschaft bieten.“ Bei der Süddeutschen Krankenversicherung besteht ein solches Gesamtlösungskonzept aus drei Bausteinen, dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, der betrieblichen Krankenversicherung sowie aus Netzwerkpartnern, die beispielsweise Lohnkosten optimieren.

Betriebliches Gesundheits-management – ein Baustein im Gesamtkonzept

Wer sich als Arbeitgeber der gesundheits- und damit mitarbeiterorientiert positionieren will, sollte also verschiedene Bausteine in sein Gesundheitskonzept integrieren.Ein wichtiger Aspekt dabei ist das betriebliche Gesundheitsmanagement, kurz bGM. Die Süddeutsche Krankenversicherung bietet mit ihrer Tochtergesellschaft‚ der ‚gesundwerker eG‘, Gesundheitsförderung als Bottom-up-Ansatz und im Baukastenprinzip. „Wir bieten Unternehmen über unser Tochterunternehmen die Möglichkeit, sich aus einer großen Brandbreite an unterschiedlichen Gesundheitstagen und ergänzenden Modulen genau das Passende für die Belegschaft auszusuchen“, erklärt Dr. Kantak. Bottom-up ist der Ansatz der gesundwerker, weil alle Mitarbeiter von Beginn an einbezogen werden und gesundheitsfördernde Maßnahmen somit bedarfsorientiert und zielgerichtet angeboten werden. Somit sind auch die Führungskräfte von Anfang an aktiv in die Entwicklung des Gesundheitsförderungsprozesses eingebunden. „Gesundheitstage ermöglichen tatsächlich einen unkomplizierten Einstieg in das betriebliche Gesundheitsmanagement und hinterlassen bereits einen spürbaren Effekt bei den Mitarbeitern“, weiß Dr. Kantak.

Mitarbeitern schneller wieder auf die Beine helfen

Gesundheitslösungen im Unternehmen sollten sich jedoch nicht ausschließlich auf die Prävention konzentrieren. Genauso wichtig ist, dass Mitarbeiter im Krankheitsfall optimal abgesichert sind. „Mit der betrieblichen Krankenversicherung können Mitarbeiter die Lücken im gesetzlichen Krankenschutz schließen und damit ihren Versicherungsschutz im Krankheitsfall zu besonders günstigen Preisen optimieren“, unterstreicht Versicherungsexperte Dr. Kantak. Zudem sei die betriebliche Krankenversicherung, kurz bKV genannt, für Arbeitgeber eine attraktive Sozialleistung, mit der Mitarbeiter motiviert und an das Unternehmen gebunden werden können – und das ohne großen administrativen Mehraufwand für die Unternehmen, wie Dr. Kantak aufzeigt: „Der Verwaltungsaufwand für Arbeitgeber ist gering. Sie schließen lediglich einen Rahmenvertrag mit dem Versicherer ab, der Leistungsfragen direkt mit den Mitarbeitern klärt.“ Das Angebot an betrieblichen Zusatzversicherungen ist zudem breit, kann aber von Anbieter zu Anbieter variieren. Möglich sind in der Regel die Absicherung im Krankenhaus mit Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlungen oder Leistungen für Zahnbehandlungen und Zahnersatz. Die Süddeutsche Versicherung bietet beispielsweise auch noch einen Vorsorgetarif an.

Sozialleistungen wie die bKV sind heute gefragter denn je. Entsprechend hoch können Arbeitgeber damit punkten – und hohe Kosten vermeiden. Denn Fehlzeiten kosten deutsche Unternehmen rund 130 Milliarden Euro pro Jahr, die durch eine bKV-Absicherung reduziert werden und dem Unternehmen somit effektiv Geld einsparen können. Bei der Art der Finanzierung ist man bei der Süddeutschen Krankenversicherung indes flexibel. Jedes Unternehmen kann individuell entscheiden, ob die bkV vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer finanziert wird. Denn auch bei letzterer Variante profitieren die Mitarbeiter von Beitragsrabatten, die die bKV im Vergleich zu einer privaten Zusatzversicherung attraktiver machen. „Bei Arbeitgeberfinanzierung entfallen zudem alle Wartezeiten“, ergänzt Dr. Kantak. Ein weiteres Plus, mit dem Unternehmen bei ihren Mitarbeitern punkten können: Familienangehörigen können die gleichen Vergünstigungen wie den Mitarbeitern angeboten werden, ganz ohne organisatorischen Mehraufwand.  

Lohnkosten optimieren

Wer sich als Unternehmen nun darum sorgt, dass eine betriebliche Krankenversicherung Zusatzkosten verursacht, dem kann Dr. Kantak Entwarnung geben: „Werden bestehende Vergütungsstrukturen professionell analysiert, werden schnell Spielräume für den Abschluss einer betrieblichen Krankenversicherung sichtbar.“ Hierfür setzt man bei der Süddeutschen Krankenversicherung mit der Firma Lohnwerk auf einen Netzwerkpartner, der dabei hilft, die rechtlichen Möglichkeiten optimal zu gestalten. Gemeint sind etwa die Optionen, die das Steuer-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht zulassen. „Wir schaffen mit unseren Netzwerkpartnern Orientierung bei den vielfältigen Möglichkeiten und schaffen so einen zusätzlichen Mehrwert, wenn es um ein Gesamtlösungskonzept für die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter im Unternehmen geht“, schließt der Vorstandsvorsitzende der Süddeutschen Krankenversicherung ab.

Es ist also das optimale Zusammenspiel verschiedener Bausteine, das für eine ideale Gesundheitsversorgung der Mitarbeiter sorgt. Hierfür gilt es, zum einen die individuellen Bedürfnisse und Spielräume im Unternehmen genau zu analysieren. Zum anderen sollte man sich einen starken Partner an die Seite holen, der wichtige Hilfestellungen auf dem Weg zu einer gesunden Belegschaft leisten kann.


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