Hand in Hand in die digitale Zukunft

November 2018 | Wirtschaftswoche | Economy 4.0

Hand in Hand in die digitale Zukunft

Beitrag SAACKE GmbH

Geschäftsführer Dipl.-Ing. Bernd Hetterscheidt (rechts) – hier mit BIBA-Wissenschaftler und -Projektleiter Dipl.-Wi.-Ing. Stefan A. Wiesner
SAACKE GmbH / Unternehmensbeitrag

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig und stellt Arbeitnehmer und -geber vor Herausforderungen. Um diese strategisch zu meistern, holen sich bisher noch relativ wenige Industrieunternehmen wissenschaftliche Unterstützung ins Boot. Zu diesen wenigen gehört die SAACKE GmbH, Bremer Spezialist für thermische Prozesse und Anwendungen. „Wir sind Experten auf unserem Gebiet und haben durch eigene Steuerungstechnik auch digitale Kompetenz“, erklärt Geschäftsführer Bernd Hetterscheidt. „Die Schlüsselfrage ist jedoch, welche der neuen Technologien wirklich sinnvoll für unsere Kunden sind. Diese Frage wollen wir nicht aus Aktionismus, sondern mit Sinn und Verstand angehen.“ Deshalb arbeitet SAACKE GmbH seit April dieses Jahres mit dem BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen – an der Integration aktueller Industrie-4.0-Entwicklungen in das eigene Geschäftsmodell.


„Wir erstellen gemeinsam mit dem BIBA und Schlüsselkunden Analysen, definieren Ziele und entwickeln Strategien und Methoden, um neue Technik zu implementieren. Die soll den Kunden helfen, ihre Ziele zu erreichen“, erklärt Hetterscheidt. „Außerdem initiieren wir zusammen mit den Forschern einen Best-Practice-Dialog mit anderen innovativen Unternehmen. Denn für uns ist der Erfahrungsaustausch zur Digitalisierung essenziell.“



SAACKE und das BIBA haben im Rahmen der Kooperation bereits vielfältige Integrationsansätze entwickelt: von der Unterstützung bei der Inbetriebnahme oder der Ferndiagnose per Remote Services, über 3D-Druck von kritischen Ersatzteilen bis hin zur Virtual-Reality-Brille zur Unterstützung des Servicepersonals bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten. „Die Industrie 4.0 eröffnet uns zahlreiche Chancen zur Differenzierung“, ist Hetterscheidt überzeugt. „Wir wollen im internationalen Wettbewerb weiterhin Akzente setzen und den digitalen Wandel im Unternehmen zeitnah, erfolgreich und nachhaltig vollziehen. Mit dem BIBA haben wir direkt vor Ort ein international renommiertes und im Wissenstransfer erfahrenes Forschungsinstitut zur Realisierung dieses Ziels gefunden.“

 

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