Die agile Vernetzung der globalen Produktion

November 2018 | Wirtschaftswoche | Economy 4.0

Die agile Vernetzung der globalen Produktion

Beitrag Eccenca GmbH

Karl Kirschenhofer, COO Radio Frequency Systems (RFS)
Eccenca GmbH / Unternehmensbeitrag

Radio Frequency Systems (RFS), ein führender Anbieter von kommunikationstechnischen Infrastrukturlösungen, hat seine weltweit acht Produktionsstandorte semantisch vernetzt. Ziel war es, die heterogenen Produktdaten unabhängig von Quelle, Format und Datenmodell integrieren zu können. Gemeinsam mit seinem Technologiepartner eccenca wurde dafür ein Enterprise Knowledge Graph in die bestehenden Systeme integriert.

Die semantische Datenmanagement-Technologie schafft in Unternehmen über alle Systeme eine Lingua Franca für ihre Daten. RFS erhält damit erstmals globale Datentransparenz und -agilität für die Vielzahl seiner Produkte. Gleichzeitig können die Rohdaten weiterhin in den für die Werke proprietären Systemen erfasst und verwaltet werden. Über ein interaktives Webinterface können Mitarbeiter die Lager nun auf fünf Kontinenten digital durchsuchen und aktuelle Kundenspezifikationen mit den individualisierten Lagerbeständen abgleichen.

„Unsere Vision ist eine digitale, agile Lieferkette, die Lieferanten und Kunden durch nahtlose Datenintegration und B2B-Prozessdigitalisierung mit unserer Fertigung verbindet“, erklärt Karl Kirschenhofer, COO von RFS. „Mit Unterstützung unseres semantischen Technologiepartners eccenca haben wir ein umfassendes Verständnis unserer Daten gewonnen, um unsere Ziele von Industrie 4.0 und Smart Supply Chain effektiv zu verfolgen. Genau genommen hatten wir noch nie zuvor eine so hohe Datentransparenz.“

Im Ergebnis konnte die Lieferzeit für Kunden deutlich verkürzt werden, der globale Bestand wurde reduziert und die Kundenzufriedenheit entlang einer digitalisierten intelligenten Lieferkette verbessert. Darüber hinaus wurde der Aufwand für interne Transaktionsprozesse deutlich verringert, so Thomas Gaal, Director Digital Transformation RFS: „Wir können unseren Kunden ein voll digitales Erlebnis bieten und haben für bestimmte interne Prozesse den Transaktionsaufwand um etwa 20 Personenmonate reduziert. Derzeit diskutieren wir mit Lieferanten und Kunden über die Zusammenarbeit beim Datenaustausch, wodurch sie sich von EDI- und Lieferportalen lösen können.“
 
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