Smart Home: offen und zukunftssicher

Mai 2019 | Wirtschaftswoche | Bauen & Wohnen der Zukunft

Smart Home: offen und zukunftssicher

Beitrag der Deutschen Telekom

Henri Vandré, Leiter SmartHome, Telekom Deutschland
Deutsche Telekom / Unternehmensbeitrag

Die Zeit ist reif für das vernetzte Zuhause: Das erkennen immer mehr Bundesbürger und nutzen zunehmend intelligente Geräte.¹ Warum Smart Home immer beliebter wird und mehr ist als technische Spielerei, verrät uns Henri Vandré, Leiter SmartHome Telekom Deutschland.

Herr Vandré, wie einfach ist es, sein Zuhause zu digitalisieren?
Kinderleicht. Dafür muss man weder Technik-Geek noch Elektrofachmann sein. Denn mit Magenta SmartHome können hunderte Geräte verschiedener Hersteller mit ganz unterschiedlichen Funk­standards über die zugehörige App gesteuert werden. Und Telekom-Kunden, die mit ihrem Vertrag einen Router bei uns gekauft oder gemietet haben, haben ihre ‚Steuerungszentrale‘, ihre Home Base, sogar schon zu Hause.
 

Warum wird sich Smart Home durchsetzen?
Weil es so einfach ist, die zahlreichen Annehmlichkeiten im Haus oder der Wohnung zu installieren. Das Licht soll angehen, sobald ich die Tür öffne? Kein Problem: Solche ‚Regeln‘ lassen sich leicht über unsere App festlegen.
 

Und das wird auch mit neuen Innovationen so bleiben?
Wenn man bei der Auswahl eines Anbieters auf die Zukunftssicherheit achtet, ja. Ich muss mich als Anwender darauf verlassen können, dass ich meine Lösungen beliebig erweitern und immer wieder neue Technik und Hersteller integrieren kann. Denn nur dann wird sich Smart Home nachhaltig durchsetzen können. Daher legen wir bei unseren Entwicklungen großen Wert auf die Konnektivität. Auch Ihr Auto kann beispielsweise in Kürze über CarConnect der Telekom Teil Ihres Smart Homes werden – etwa indem sich das Garagentor öffnet, kurz bevor Sie es erreichen.
 

Bei all den Vorteilen: Ein digitales Zuhause birgt auch Risiken.
Da haben Sie Recht und dessen sollte man sich vor allem bei der Anbieterauswahl bewusst sein. Ich würde immer darauf achten, dass ein Anbieter seine Rechenzentren in Deutschland betreibt. Bei Magenta SmartHome verlassen die meisten Daten die eigenen vier Wände nicht. Wir nutzen unsere Router als Home Base, nicht als Cloud, sodass der Großteil der Prozesse und Intelligenzen lokal vor Ort ausgeführt werden.


www.smarthome.de

¹ Bitkom Research 2018.

 

Magenta SmartHome: intelligente Technik für jedermann

Mehr Sicherheit, Komfort und ganz nebenbei noch Energie sparen – dank einer Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten ist Smart Home bundesweit auf dem Vormarsch. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

 

Bereits jeder vierte Bundesbürger besitzt eine Smart-Home-Anwendung – Tendenz steigend. Das ergab eine Studie der Bitkom[1]. Besonders vernetzte Systeme sind bei den Nutzern beliebt, da sie viele Anwendungen und Geräte optimal miteinander kombinieren. So verzeichnete Magenta SmartHome der Deutschen Telekom im Dezember 2018 bereits über 350.000 Kunden.

 

Einsatzmöglichkeiten

Die miteinander vernetzten, smarten Geräte sind viel mehr als eine technische Spielerei. Sie erleichtern den Alltag spürbar, sparen Zeit und erhöhen die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Mit nur einer App lassen sich Bewegungsmelder, Lampen und Heizthermostate gleichzeitig ganz nach den individuellen Bedürfnissen und ohne viel Aufwand programmieren – auch bequem von unterwegs, damit es beispielsweise schon gemütlich warm ist und das Licht im Hausflur brennt, sobald man das Haus betritt.

 

Die smarte, automatisierte Steuerung sorgt außerdem für mehr Energieeffizienz, da sich der Verbrauch clever regeln lässt. Mit Fensterkontakten vernetzte Heizkörperthermostate sparen im Winter Heizkosten, wenn etwa das Fenster geöffnet wird, und automatisch die Heiztemperatur herunterfährt. Intelligente Beleuchtung sorgt dort für Licht, wo es benötigt wird. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern spart auch bares Geld. Durch Kameras haben Nutzer auch von unterwegs immer alles im Blick und mit der „Haushüterfunktion“, bei der das Licht an- und ausgeht und die Rollläden hoch- und runtergefahren werden, bzw. Hundegebell aus dem Zuhause dringt, sobald sich jemand dem Haus nähert, wirken Wohnung oder Haus auch bei Abwesenheit bewohnt.

 

Einfache Installation, intuitive Bedienung

Allerdings herrscht in großen Teilen der Bevölkerung noch Skepsis vor der neuen Technik. Zu teuer, zu kompliziert, sowohl bei der Installation als auch in der Handhabung. Nicht für den Normalverbraucher geeignet, sondern nur für technisch Versierte. So lauten zumindest die Vorurteile. Dass dies nicht stimmt, zeigt Magenta SmartHome: Es lässt sich einfach ins eigene Zuhause integrieren, ganz ohne Handwerker und Bohrmaschine. Es funktioniert per Funk, weshalb keine Leitungen verlegt werden müssen und auch eine Nachrüstung in einer Altbauwohnung problemlos möglich ist. Zudem ist kein separates Gateway erforderlich, sondern es kann der bereits in vielen Haushalten vorhandene Router Speedport Smart der Telekom als Gateway genutzt werden. Und die intuitive Bedienung über das Smartphone oder den Sprachassistenten macht die Nutzung auch für technisch Nichtversierte zum Kinderspiel – und bietet Spaß obendrein.

 

Die offene Plattform von Magenta SmartHome ist flexibel erweiterbar und ermöglicht es, mehrere hunderte Geräte unterschiedlicher Hersteller und verschiedener Funkstandards miteinander zu vernetzen und in Interaktion treten zu lassen. „Für Anwender ist es besonders wichtig, dass sie immer wieder neue Technik und Hersteller in ihre Smart-Home-Lösung integrieren können, daher legen wir bei unseren Entwicklungen großen Wert auf die Konnektivität“, sagt Henri Vandré, Leiter SmartHome Telekom Deutschland. Und ganz besonders wichtig für alle Nicht-Telekom-Kunden: Auch ohne einen Telekom-Anschluss zu haben können sie Magenta SmartHome uneingeschränkt nutzen und von den Vorteilen profitieren.

 

Mehr Geräte, mehr Datensicherheit

Im Zuge der zunehmenden Beliebtheit von Smart Homes steigt auch die Verbreitung von Sprachassistenten rasant an. Laut der Studie der Bitkom steuern bereits rund ein Drittel (37 Prozent) der Nutzer ihre Geräte per Sprachbefehl und jeder zehnte Bundesbürger plant, sich einen Sprachassistenten zuzulegen. Diese bringen zwar teilweise Smart Home-Funktionen mit, eine Verknüpfung mit Magenta SmartHome bietet aber einige entscheidende Vorzüge. Die Nutzer haben hierbei die Wahl zwischen den Sprachassistenten von Amazon und Google.

 

Bei der Automatisierung mittels Regeln sind bei Magenta SmartHome deutlich mehr Funktionen verfügbar. Beispielsweise können Nutzer die Rollläden im Schlafzimmer darauf programmieren, dass sie zum Sonnenaufgang automatisch hoch- und zum Sonnenuntergang herunterfahren. Darüber hinaus lassen sich die Geräte auch nach An- und Abwesenheit sowie nach Energieverbrauch steuern. Über einen Sprachassistenten ist hingegen nur eine rudimentäre Steuerung, zum Beispiel über die Uhrzeit oder vereinzelt den Gerätestatus, möglich. Zudem gestatten Plattform-Lösungen wie Magenta SmartHome eine breitere Abdeckung an Geräten für die Heimautomatisierung wie Bewegungsmelder, Luftfeuchtesensoren oder ein Security Tastenfeld zur Steuerung des Einbruchschutzes. Aktuell liegt bei Sprachassistenten der Fokus mehr auf den verbreiteten Consumer-Electronics-Geräten.

 

Darüber hinaus ermöglicht der Offline-Modus bei Magenta SmartHome eine Nutzung ganz ohne Internetverbindung. „Wir nutzen unsere Router als Home Base, nicht als Cloud, und die SmartHome-Funktionalitäten sind hier direkt abgelegt. Somit kann der Großteil der Funktionalitäten lokal vor Ort ausgeführt werden“, sagt Vandré. Und auch in Sachen Sicherheit punktet Magenta SmartHome: Es werden nur Daten gespeichert, die für die Funktionstüchtigkeit unbedingt notwendig sind und die anonymisierte Speicherung erfolgt ausschließlich auf zertifizierten Hochsicherheitsservern der Telekom in Deutschland. Da die SmartHome-Zentrale Steuerungsbefehle direkt ausführt, verlassen bei Magenta SmartHome die meisten Daten die eigenen vier Wände nicht.

 

Das Beste zum Schluss: da geht noch mehr

Da Magenta SmartHome ständig erweitert wird, erwartet die Nutzer neben den bereits verfügbaren Einsatzmöglichkeiten in naher Zukunft eine Vielzahl zusätzlicher Anwendungen. Mit CarConnect lässt sich künftig auch das eigene Auto in die Heimautomatisierung integrieren. Entfernt sich beispielsweise das Auto vom eigenen Zuhause, schalten sich die Lichter im Haus oder in der Wohnung aus, die Heiztemperatur sinkt und elektronische Geräte gehen in den Standby-Modus. Auch die Integration von Consumer-Internet-of-Things-Geräten wie Hunde- und Taschentrackern in das SmartHome-System ist in Kürze möglich. Beim Blick in die Zukunft unseres Zuhauses ist somit eines sicher: sie ist smart.