»Ein smartes System vereint Geräte unterschiedlicher Hersteller«

April 2018 | Handelsblatt | Bauen der Zukunft

»Ein smartes System vereint Geräte unterschiedlicher Hersteller«

Smart Home gibt’s auch in Magenta. Was unterscheidet die Lösung der Telekom von anderen? Und was macht ein System überhaupt „smart“? Antworten gibt Henri Vandré, Leiter Smart Home bei der Telekom Deutschland GmbH.

Henri Vandré, Leiter Smart Home, Telekom Deutschland GmbH
Telekom Deutschland GmbH / Unternehmensbeitrag

Herr Vandré, nutzen Sie zu Hause Smart Home?
Klar, und gleich vorneweg: neben Magenta SmartHome aus Interesse auch zwei Systeme von Wettbewerbern. Mit Kameras, Sprachsteuerung, Türkontakten, Thermostaten, Bewegungsmeldern und verschiedenen smarten Haushaltsgeräten decken wir zu Hause viele Bereiche des smarten Wohnens ab. Also erhöhte Sicherheit, mehr Komfort und messbares Energiesparen.

 

Was macht für Sie ein Zuhause smart?
Lösungen sind smart, wenn ich klein anfangen, sie aber im Laufe der Zeit ausbauen kann. Dann starte ich mit Tür-/Fensterkontakten und erweitere je nach Wohnsituation und Geldbeutel. Bei einer herstellerübergreifenden Lösung kann ich Geräte auswählen, die von Preis, Funktion und Hersteller zu mir passen. Dabei hilft ein breites Portfolio, wie das der Telekom, das wir stetig ergänzen. So kann ich als Kunde auch auf aktuelle Trends reagieren.

 

Apropos Trend – welche Rolle spielt Sprachsteuerung im Smart Home?
Sie ist der Booster für den Smart Home-Markt. Intuitiv nutzbar, kann ich das Smartphone zur Seite legen. Magenta SmartHome-Nutzer steuern mit Alexa und Google Home nicht nur einzelne Geräte, sondern auf Wunsch ganze Situationen. Sage ich meinem Zuhause „Gute Nacht“, werden Kaffeemaschine und Lampen ausgeschaltet und gleichzeitig die Raumtemperatur gesenkt. Es sind viele weitere Situationen möglich, auch solche, die Pflegebedürftigen oder Menschen mit Einschränkungen und ihren Angehörigen als Hilfestellung dienen.


Viele Menschen finden Smart Home attraktiv – möchten sich aber nicht mit der Technik beschäftigen. Was sagen Sie ihnen?
Das ist die richtige Einstellung! Magenta SmartHome lässt sich ohne Handwerker, Werkzeug oder Kabel-salat selbst installieren. Auch das Einrichten und Steuern per App gelingt dank Anleitungen und Hilfevideos auf smarthome.de selbst Laien. Den Einstieg erleichtert derzeit unser Neukundenangebot mit einem gratis Hardware-Set im Wert von 140 Euro, mit dem sich wichtige Verbesserungen im Haushalt gleich umsetzen lassen. Telekom Kunden können ihren Speedport Smart Router als zentrale Steuerungseinheit für Magenta SmartHome nutzen.

 

Was unterscheidet Magenta SmartHome von anderen Angeboten?
Magenta SmartHome ist als herstellerübergreifendes, offenes System die Grundlage für das komplett vernetzte Zuhause. Da wir anders als viele Anbieter nicht rein auf das Internet setzen, tun bei uns die Geräte im Notfall auch ohne Internetverbindung gemeinsam ihren Dienst. Zudem ist es mehr als eine Fernsteuerung. Ein Beispiel: Verlasse ich mein Zuhause und ein Fenster ist noch offen oder das Bügeleisen an, benachrichtigt mich das System. Zudem hat die Telekom langjährige Erfahrung im sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten. So haben die Qivicon-Plattform, auf der das System basiert, sowie die App vom unabhängigen Prüfinstitut AV-TEST die Bestnote in Sachen Datensicherheit erhalten – zum vierten Mal in Folge.

 


www.smarthome.de